Wein & Co: Kammerer dementiert Verkauf von We...
 
Wein & Co

Kammerer dementiert Verkauf von Wein & Co

Markus Wache
Heinz Kammerer dementiert Verkaufsgerüchte: "Mit mir wurde nicht geredet."© Markus Wache
Heinz Kammerer dementiert Verkaufsgerüchte: "Mit mir wurde nicht geredet."© Markus Wache

Heinz Kammerer dementiert jüngste Medienberichte, denen zufolge Wein & Co kurz vor dem Verkauf an die deutsche Hawesko stünde.

Einem Bericht des Standard zufolge stünde Heinz Kammerer kurz davor, seine Weinhandelskette Wein & Co an die deutsche Hawesko zu verkaufen. Die Tageszeitung beruft sich auf einen Sprecher der Hamburger. Heinz Kammerer, der Wein & Co vor 25 Jahren gegründet hat, erklärt auf CASH-Anfrage: "Der Status ist der selbe: Es gibt ein Interesse seitens Hawesko - und anderer - aber keine Entscheidung und schon gar keinen unterschriebenen Kaufvertrag."

Bereits Anfang des Jahres teilte die deutsche Weinhandelsgruppe nach zahlreichen Marktgerüchten hin mit, dass "der Vorstand der Hawesko Holding zwar gegenüber dem Eigentümer von Wein & Co., Interesse an einem Unternehmenserwerb bekundet hatte, aber keine konkreten Verhandlungen mehr stattfanden". In einer Unternehmensmitteilung vom 12. Juni stand: "Der Vorstand hat heute entschieden, in solche Verhandlungen über den Mehrheitserwerb von Wein & Co einzusteigen und eine detaillierte Unternehmensuntersuchung (Financial Due Diligence) bei Wein & Co zu beginnen".

Im Cash-Interview von April 2018 antwortete Kammerer auf die Frage, ob er sein Lebenswerk verkaufen würde: "Wenn das richtige Angebot kommt, klar, warum nicht? Ich bin auch nicht mehr der Jüngste und werde heuer zu allem Überfluss 70. Meine Prioritäten haben sich geändert, ich möchte mich mehr auf mein Privatleben und meine Familie konzentrieren, und das, solange ich fit bin."

Hawesko sei ein "natürlicher Partner", der dasselbe macht wie Wein & Co. Man kenne sich gut und sei seit Jahren in Abstimmung, so Kammerer im Interview.

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