Cheese – It’s Europe: Kampagnenstart von „Che...
 
Cheese – It’s Europe

Kampagnenstart von „Cheese – It’s Europe“

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Das Siegel für die geschützte Ursprungsbezeichnung
Das Siegel für die geschützte Ursprungsbezeichnung

Die Herstellerverbände dreier italienischer Käsesorten initiieren eine Länderkampagne zum Schutz von regionalen Herkunftsbezeichnungen.

Was haben die Wachauer Marille, das Steirische Kürbiskernöl, der Waldviertler Graumohn, der Tiroler Graukäse und andere noch gemeinsam, außer dass sie österreichische Köstlichkeiten sind? – Sie tragen die Abkürzung „g. U.“, das bedeutet „geschützte Ursprungsbezeichnung“ und soll den Konsumenten die Sicherheit geben, ein authentisches Produkt gekauft zu haben. Derlei Abkürzungen gelten europaweit, weil sie in einer EU-Verordnung festgehalten sind. Um den Konsumenten nun alldas näherzubringen, startet im Herbst eine österreichweite Informationskampagne „Cheese – It’s Europe“, die den Lebensmittelhandel, Cash-&-Carry-Märkte, die Gastronomie und nicht zuletzt Endverbraucher ansprechen soll.

Diese Kampagne ist für drei Jahre projektiert, und sie will den gesamten Sektor der Lebensmittel und Agrarerzeugnisse, die das EU-Gütesiegel zur zur Herkunftsbezeichnung haben, stärken. Initiiert wurde diese Länderkampagne von den Hersteller-Verbänden der drei bekannten italienischen Käsesorten Asiago D.O.P, Gorgonzola D.O.P. und Parmigiano Reggiano D.O.P. „D.O.P.“ übrigens ist dasselbe wie „g.U.“ und bedeutet ausgeschrieben „Denominazione d’Origine Protetta“. Diese drei Käse seien als Beispielprodukte ausgewählt worden und stünden stellvertretend für das europäische System für Schutz der Herkunft, für Qualitätskontrolle sowie für die Herkunftsoffenlegung der Produkte, informiert ein Sprecher des Projekts.

„Cheese – It’s Europe“

Italienischer Käse als der Geschmack des Dolce Vita, der kulinarisch genießenden Lebensart der mediterranen Nachbarn, stellvertretend für alle DOP- bzw. g.U.-Produkte als Botschafter für Qualität und Ursprung. Die Kampagne wird gleichzeitig in Österreich, Polen, Tschechien und Ungarn im Zeitraum von 2016 bis 2019 umgesetzt. Das Programm enthält eine Serie von Veranstaltungen und Initiativen im Handel und der Gastronomie. Ein weiteres Ziel dieser Kampagne ist auch, ein Markenbewusstsein bezüglich der authentischen Erzeugnisse und ihrer Qualitätsmerkmale herzustellen: ihre Herkunft wird im Vordergrund stehen.

Nur Produktionen mit einer langen, dokumentierten Tradition, einer festen Verwurzelung im Ursprungsgebiet und einer angemessenen unternehmerischen Struktur können die begehrte europäische Auszeichnung und damit die Eintragung in das Register der geschützten Bezeichnungen anstreben. Voraussetzung: Die Kontrollstellen bescheinigen mit entsprechenden Qualitätssicherungssystemen eine zertifizierte Qualität. Sowohl der Handel als auch die Endverbraucher erhalten die Garantie für die Unverfälschtheit des Produkts.

Mehr Informationen dazu – und zum europäischen Zertifizierungssystem hier.
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