Kastner Gruppe: Raus aus Plastikflaschen anst...
 
Kastner Gruppe

Raus aus Plastikflaschen anstelle von Einwegpfand

Kastner/studiohuger.at
Christof Kastner tritt für den Ausbau des Sammelsystems mit dem gelben Sack ein.
Christof Kastner tritt für den Ausbau des Sammelsystems mit dem gelben Sack ein.

Christof Kastner bezeichnet das geplante Einwegpfand als Öko-Schmäh, der Plastikflaschen für Jahrzehnte einzementiert.

"Statt nur grüne 'Pfand-Religion' zu vertreten, sollte Bundesministerin Leonore Gewessler den Ausstieg aus Plastik organisieren", fordert Christof Kastner, geschäftsführender Gesellschafter der Kastner Gruppe, der einen Vergleich mit dem Mobilitätsbereich zieht: "Wenn ein Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor und somit aus dem Erdöl-Zeitalter bis 2035 diskutiert wird, dann muss es konsequenterweise auch einen Ausstieg aus der Plastikflasche geben. Alternative ökologische Verpackungslösungen gibt es bereits."

Da dieser Ausstieg nicht von heute auf morgen umgesetzt werden kann, spricht sich Kastner in der Zwischenzeit für den Ausbau des Sammelsystems mit dem gelben Sack aus. "Der beste Weg ist, den gelben Sack schnell auszubauen und damit das gesamte Plastik in die Wiederverwertung zu bringen und kein Parallelsystem aufzubauen, das für die Konsumentinnen und Konsumenten verwirrend, teuer und unbequem ist", so Kastner. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass durch das Einwegpfand zusätzlich nur ca. 9.000 Tonnen Plastik recycelt werden. Gemäß EU-Vorgaben muss Österreich bis zum Jahr 2030 aber rund 90.000 Tonnen Plastik aller Art dem Recycling zuführen.

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