RegioData Research: Kaufkraft in Österreich w...
 
RegioData Research

Kaufkraft in Österreich wuchs real um 1,8 Prozent

chocolat01/pixelio.de
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Das Jahr 2018 bescherte der österreichischen Wohnbevölkerung den höchsten Kaufkraftanstieg seit zwölf Jahren.

Konkret waren es plus 1,8 Prozent real, heißt es in einer Aussendung von RegioData Research. Somit verfügte 2018 eine in Österreich lebende Person (Durchschnittswert pro Kopf jeden Alters) über eine Kaufkraft von 22.663 Euro pro Jahr und damit nominell um 70 Euro pro Monat mehr als im Jahr zuvor.

Als Gründe für den starken Anstieg nennt RegioData Research ein stabiles Wirtschaftswachstum, gute Exporte, eine geringe Arbeitslosenquote, einen boomenden Tourismus und vergleichsweise hohe Lohnabschlüsse. "Aktuell zeichnet sich für 2019 auch eine ähnlich hohe Steigerung ab", heißt es seitens RegioData.

Die Kaufkraftdaten beruhen auf einer Erfassung des disponiblen Einkommens. Es wurden alle Einkommen (Unselbständige, Selbständige, Kapitalvermögen, Vermietung, etc.) und Transfereinkommen (Pensionen, Familienbeihilfen, Arbeitslosengeld, etc.) der Bevölkerung erhoben und um Abgaben (Steuern und Pflichtbeiträge zur Sozial-, Arbeitslosen- und Pensionsversicherung) gekürzt.

Übersicht der 5 kaufkräftigsten und der 5 kaufkraftschwächsten Bezirke Österreichs (Durchschnittliche Kaufkraft pro Kopf im Jahr):

- Wien 1, Innere Stadt: 40.872 Euro
- Wien 13, Hietzing: 30.081 Euro
- Mödling: 29.011 Euro
- Wien 19, Döbling: 28.243 Euro
- Eisenstadt (Stadt): 27.277 Euro

- Lienz: 19.144 Euro
- Hermagor: 19.036 Euro
- Wien 10, Favoriten: 18.646 Euro
- Wien 20, Brigittenau: 18.352 Euro
- Wien 15, Rudolfsheim-Fünfhaus: 17.811 Euro
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