The Alternative Board: Kein Plan B
 
The Alternative Board

Kein Plan B

Gabi Eder/pixelio.de
Gibt es einen Plan für eine Nachfolgeregelung an der Betriebsspitze? © Gabi Eder/pixelio.de
Gibt es einen Plan für eine Nachfolgeregelung an der Betriebsspitze? © Gabi Eder/pixelio.de

Was tun, wenn es einmal einen Notfall gibt und man für längere Zeit außer Gefecht ist? Als Unternehmer braucht man dann einen Plan B, nur hat den kaum jemand.

The Alternative Board (TAB) hat eine Befragung unter Firmenchefs von KMU durchgeführt. Das Ergebnis: 81 Prozent der Unternehmer verfügen über keinen Notplan für den Fall, dass ihnen etwas zustößt (Krankheit, Unfall, Tod) und sie für längere Zeit oder schlimmstenfalls für immer ausfallen. Zwölf Prozent sehen in so einem Fall den Unternehmensfortbestand sogar grundsätzlich gefährdet. Und was die Todesfall-Nachfolge angeht, so sind bei 61 Prozent der befragten Unternehmer entsprechende Testamentsregelungen, die naturgemäß umfassend und auch aktuell sein müssen, nicht vorhanden. 35 Prozent der Befragten haben sich bereits mit dem Nachfolge-Thema beschäftigt. Wer soll im Falle des Falles nachfolgen? An erster Stelle werden hier familieninterne Nachfolger genannt (Kinder; 46 Prozent), an zweiter Stelle Mitarbeiter (37 Prozent).

Die TAB-Umfrage „Nachfolge – für Sie ein Thema?“ wurde von 17. September bis 12. November 2018 durchgeführt. Befragt wurden 165 Firmenchefs von KMU in Österreich und Deutschland. TAB ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, um Synergien zu bündeln mit dem Ziel, die jeweils eigenen Unternehmen nachhaltig zu entwickeln.
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