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kika/Leiner

kika und Leiner blasen gemeinsam zum Angriff

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"kika Leiner.

Das kann sonst keiner." lautet der neue Slogan, mit dem seit 31. Mai 2014 die beiden Einrichtungshäuser gemeinsam um Kunden buhlen. Die beiden Unternehmen, die seit dem Vorjahr zum südafrikanischen Möbelriesen Steinhoff gehören, haben aber noch weit mehr vor, als nur einen gemeinsamen TV-Spot zu schalten. "Es ist unser Ziel, uns als Nummer 1 am heimischen Markt zu positionieren", so Hermann Wieser, kika Leiner Geschäftsführer. Im Angriff auf XXX-Lutz will man unter dem Dach der Steinhoff-Gruppe - laut eigenen Angaben der zweitgrößte Möbelhändler der Welt - Synergien vor allem in den Bereichen Sortiment, Werbung und Logistik heben. Dazu gehört etwa, dass kika Leiner zukünftig ein noch breiteres Angebot in allen Preissegmenten - von Diskont bis Markenmöbel - abdecken wird. Weiters baut man die Produktpalette der Elektrogeräte deutlich aus, wobei nun etwa auch TV-Geräte, Handys und Tablets namhafter Marken angeboten werden. Zudem sollen die Verkaufsflächen punktuell erweitert werden. Aber auch an einem komplett neuen Internetauftritt wird gearbeitet. Einer gänzlichen Zusammenlegung der beiden Marken erteilte man jedoch eine Absage. "Der Fortbestand der Traditionsmarken kika und Leiner war uns ein wichtiges Anliegen. Durch den gemeinsamen Werbeauftritt bleiben einerseits die Marken erhalten, andererseits ergaben sich damit große Synergien im Werbespending", betont Geschäftsführer Wieser, dessen Unternehmen in Österreich 18 Leiner und 32 kika Standorte betreibt. Hinzu kommen noch 23 kika Standorte in den CEE-Ländern. Die kika/Leiner Gruppe beschäftigte zuletzt 7.450 Mitarbeiter und erzielte einen Brutto-Jahresumsatz von 1,22 Mrd. Euro.

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