Merkur: Kinder im Fokus
 
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Kerstin Neumayer und Michael Nitsche wissen, was Kinder begeistert.© Merkur
Kerstin Neumayer und Michael Nitsche wissen, was Kinder begeistert.© Merkur

Als Verbrauchermarkt für jedermann will Merkur künftig auch Kinder noch stärker als bisher in den Einkaufsablauf einbinden. Eine Studie des Österreichischen Gallup Instituts zeigt auf, wo es noch Potenzial gibt.

Bereits umgesetzte Initiativen wie etwa die in vielen Märkten realisierte Familienkassa, bei der Kinder den Kassiervorgang spielerisch miterleben können, finden großen Anklang. Ebenso wie das Ende Februar vorgestellte Merkur Marktforscher Programm, bei dem Rätselaufgaben allerlei Wissenswertes über Lebensmittel ans Licht bringen und den Einkauf zum Abenteuer machen. Um mitmachen zu können erhalten die Kinder eine eigene, nicht personalisierte, Marktforscher-Karte, die an der Kassa bei gleichzeitiger Nennung der Lösung vorgezeigt wird. Als Belohnung gibt es Obst oder eine süße Nascherei. Zusätzlich lässt sich die Karte als Gutschein mit bis zu 100 Euro aufladen. Bis Ende März wurden schon 25.000 Karten ausgegeben.

62 Prozent kaufen gerne ein
Um ihr Engagement in diesem Bereich noch weiter zu verstärken, hat die Rewe-Tochter, die in Kürze vorerst in Wien und Umgebung mit einem eigenen Online-Shop startet, beim Österreichischen Gallup Institut eine qualitative Studie unter insgesamt 80 Kindern zwischen 8 und 14 Jahren in Auftrag gegeben. „Die Studie ist eine Kombination aus Befragung und teilnehmender Beobachtung und liefert unter anderem hautnahe Einblicke darüber, wie Kinder den Lebensmittelmarkt erleben, auch wenn mal kein Erwachsener dabei ist“, so Gallup-Geschäftsführer Michael Nitsche.
Deutlich gezeigt hat sich, dass 62 Prozent der befragten Kinder gerne bis sehr gerne in den Supermarkt einkaufen gehen und dabei vor allem schätzen, sich selbst etwas aussuchen zu können (38 %). Weitere beeindruckende Erlebnisse sind das Schauen nach Neuheiten (18 %), die Vielfalt an Produkten (14 %) oder das Fahren mit dem Einkaufswagen (12 %). Wenig überraschend haben die befragten Kinder weniger Spaß, wenn es ums Anstehen und Warten an der Kassa geht (44 %).


Oma und Opa beliebte Einkaufsbegleiter
Kinder, die den Lebensmitteleinkauf abwechselnd mit mehreren Personen erledigen, sind am liebsten mit Freunden oder den Großeltern unterwegs (jeweils 19 %). An zweiter Stelle liegt der Vater (15 %) und an dritter Stelle die Mutter (8 %). Ein Viertel der befragten 8 bis 14-Jährigen begründet das damit, dass die Mütter oft „streng“ sind, Süßigkeiten verbieten und viel zu lange brauchen. Bei den Großeltern hingegen dürfen 31 Prozent der Kinder vor allem bei Obst und Gemüse (55 %), Süßigkeiten (45 %) und Milchprodukten (35 %) mitentscheiden.

Wunsch nach Probierstationen und Animation

Auf die Frage, was man denn alles besser machen könnte, antworten die Kinder mit einem kindgerechteren Angebot (größere Auswahl an Jausen, kleiner abgepackte Portionen), Probierstationen für Süßigkeiten sowie Spielmöglichkeiten und Animation (Sammelkartenaktionen, kleine Einkaufswägen, verkleidete Mitarbeiter). Jene Kinder, die bei Merkur einkaufen waren, wünschen sich  mehr Übersichtlichkeit und Orientierung sowie einen eigenen Regalbereich für entsprechende Artikel. „Die Studie liefert uns wichtige Erkenntnisse und Impulse und wir sehen sie als ernstzunehmenden Auftrag an uns“, kommentiert Neumayer die Ergebnisse und kündigt die Einführung von gesunden Kinderprodukten als Alternative zu Süßigkeiten im Kassabereich an. Außerdem wird es national kleine Kindereinkaufswägen sowie ab Mitte April in ausgewählten Filialen ein eigenes Disney-Sortiment geben. Sehr am Herzen liegt Neumayer das „Merkur Familienforum“ als unabhängiger, kritischer Expertenrat. Dafür ist der Verbrauchermarkt derzeit auf der Suche nach interessierten Eltern und Pädagogen.



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