ÖNBGF: Kleinbetriebe bei Gesundheitsförderung...
 
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Kleinbetriebe bei Gesundheitsförderung voran

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Es sind die Kleinbetriebe, die bei der Betrieblichen Gesundheitsförderung die Nase vorn haben: Im Vergleich zu 2016 werden um fast zwei Drittel mehr Kleinbetriebe für BGF-Projekte ausgezeichnet.

Für rund 500.000 Arbeitnehmer in österreichischen Unternehmen haben sich die gesundheitlichen Rahmenbedingungen durch Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) verbessert. Die Auszeichnung von Betrieben mit dem entsprechenden BGF-Gütesiegel nahm 2017 um 48 Prozent zu. Unter den aktuellen Bewerbern für das BGF-Gütesiegel befinden sich Kleinbetriebe diesmal signifikant in der Überzahl: 203 Betriebe mit bis zu 49 Mitarbeitenden erhalten das Siegel.

„So viele Betriebe wie noch nie bewarben sich diesmal für das Gütesiegel: 384 Unternehmen erhalten die Auszeichnung. Das bedeutet eine Steigerung um fast 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, freut sich Albert Maringer, Obmann der OÖGKK, welche die Koordinationsstelle des Netzwerks BGF bildet. Das offizielle österreichische Qualitätszeichen erhalten Unternehmen, die systematisch und dauerhaft Maßnahmen für ein gesünderes Arbeitsumfeld umsetzen.

Während es bei großen Unternehmen in den letzten Jahren vermehrt gelungen ist, sie für BGF zu sensibilisieren und Projekte zu initiieren, war dies bei kleinen und mittleren Unternehmen aufgrund organisatorischer und ökonomischer Aspekte schwieriger. „Umso mehr freut uns die aktuelle Entwicklung“, so Klaus Ropin, Leiter des Fonds Gesundes Österreich, „zudem gibt es für BGF-Pilotprojekte insbesondere von Klein- und Kleinstbetrieben verschiedene Förderungen, die in Anspruch genommen werden können.“
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