Kollektivverhandlungen: Rasche Einigung auf E...
 
Kollektivverhandlungen

Rasche Einigung auf Erhöhung und Prämie

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In den Kollektivverhandlungen des Handels konnte bereits in der ersten Runde eine Erhöhung um 1,5 Prozent erreicht werden.
In den Kollektivverhandlungen des Handels konnte bereits in der ersten Runde eine Erhöhung um 1,5 Prozent erreicht werden.

Nach 11 Stunden Verhandlungen hatten die Sozialpartner bereits ein Ergebnis.

Gleich in der ersten Runde erzielten die Wirtschaftskammer und die Gewerkschaftsvertreter eine Einigung auf eine Erhöhung der Gehälter um 1,5 Prozent, damit konnte die von der Gewerkschaft geforderte Inflationsabgleichung erreicht werden. Für Handelsbetriebe, die während der Corona-Krise gut verdient haben, wurde eine Empfehlung ausgesprochen, ihren Mitarbeitern außervertraglich eine einmalige Corona-Prämie auszuzahlen. Diese wurde in Höhe von 150 Euro pro Mitarbeiter genannt. Bereits am Mittwochabend, dem ersten Verhandlungstag, bekam CASH eine Nachricht aus den Verhandlungskreisen: "Sozialpartner im Handel erzielen Einigung".
Rainer Trefelik, Spartenobmann Handel in der WKÖ dazu gegenüber dem ORF: "Wir haben von den großen Handelsunternehmen bereits eine Zusage erhalten, dass Sie diese Empfehlung auch umsetzen werden".
Die Verhandlungen galten zunächst als schwierig, weil es im Handel so unterschiedliche Vorraussetzungen in der Lock-Down-Zeit gab.

Auch der Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will betont in einer Aussendung: "Wir haben immer gesagt, es braucht einen Schulterschluss zur Sicherung des Arbeitsplatzes Österreich und es muss daher auch im Sinne der Arbeitnehmervertreter die oberste Prämisse gelten, so viele Beschäftigte wie möglich im Handel durch die Krise zu führen. Daher ist die Verankerung einer freiwilligen Coronaprämie von mindestens 150 Euro sinnvoll. Damit kann Mehrleistung tatsächlich dort entlohnt werden, wo es hingehört: nämlich individuell und auf betrieblicher Ebene."
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