Kommentar/Editorial: Springen Sie, jetzt!
 
Kommentar/Editorial

Springen Sie, jetzt!

Manstein Verlag / Sabine Klimpt

Ja, sie können in die großen Mai-lacken hüpfen, die Wetternachrichten überspringen oder ab sofort wieder eine Runde Spritzer springen lassen. Doch was ich aber meine, ist viel mehr, als sich eine Fahne zu schnappen und mit dem Wind zu laufen.

 Stellen Sie sich quer, machen Sie sich stark und stehen Sie denen bei, die es wirklich notwendig haben. Den Frauen im Unternehmen, die eine hochhievende Hand brauchen, dem schüchternen Lehrling, der sich nach Entfaltung sehnt, oder stellen Sie sich offen und vehement gegen Gewalt, wo immer sie eingesetzt wird.
Wir brauchen in der Zeit, in der wir wieder Anlauf nehmen, auch einen Wellenbrecher, der die Wogen nicht zu hoch gehen lässt, sie vielleicht glättet. Hier braucht es nur noch Herz und Verstand, um die richtige Seite zu wählen, auf die wir springen. Vielleicht ist es manchmal richtig, keine der beiden zu wählen, wenn bei der Auswahl keine Partei richtig erscheint.
Doch Ideale und Vorbilder sucht man sich besser woanders als in dem politischen Fahrwasser, das nach dem gemeinsamen Coronatief hier und dort wieder gefährlichen Seegang aufgenommen hat.
Im Kleinen wird man oft fündig. Nicht umsonst loben wir monatlich die unternehmerischen Wohltäter auf cash.at aus, die mit teils wirklich sehr  innovativen Konzepten die sozialen Themen am Rande zu lösen mithelfen. Ein Beispiel nehmen, und der Funke des Miteinander springt über.
 Und ich springe jetzt auch, und zwar im Thema. Bei meinen Datenrecherchen bin ich auf Gold gestoßen, die wertvollen Erkenntnisse, die durch intelligentes Datenmanagement möglich werden. Lesen Sie mehr dazu in der umfangreichen Cover-Strecke von mir, Karl Stiefel  steuert die zahlreichen Erkenntnisse aus den Bewegungsdaten der heimischen Mobilfunker bei und NataŠa ­Nikolic nimmt die analogen und digitalen Strategien der Kundenbindung am POS unter die Lupe, die teils sogar Skeptiker überzeugen: ab Seite 48.
Damit bin ich schon mitten im Geschichten-Buffet, deren Spezialitäten ich Ihnen ans Herz legen kann. Allen voran und gleich zu Beginn im Heft finden Sie einen kroatischen Krimi, den niemand besser beschreiben kann als Stefan Pirker, der Agrokor (S. 8) schon seit Jahren beobachtet. Auf der Suche nach spannenden Handelskonzepten ist Christina Grießer auf Loma gestoßen und hat dem Unternehmer Géza Aumüller über die Schulter geschaut (S. 32). Dagmar Lang hat ein geniales Interview mit Richard David Precht geführt, einem Philosophen mit Weisheiten zum Mitschreiben für alle Lebenslagen (S. 42). Und Willy Zwerger ging den Änderungen im Gewährleistungsrecht auf den Grund, alles was Sie dazu wissen sollten, hat er auf Seite 38f. niedergeschrieben.
Und wissen Sie was? Springen Sie über Ihren Schatten und lesen Sie einfach alles, vom Anfang bis zum Schluss. Das Beste nur wünscht Ihnen dabei
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