Wolf Theiss Rechtsanwälte: Konflikte mit Mita...
 
Wolf Theiss Rechtsanwälte

Konflikte mit Mitarbeitern smart lösen

Wolf Theiss
Ralf Peschek (l.), Wolf Theiss Partner und Leiter der Praxisgruppe Employment, mit Personalberater Othmar Hill © Wolf Theiss
Ralf Peschek (l.), Wolf Theiss Partner und Leiter der Praxisgruppe Employment, mit Personalberater Othmar Hill © Wolf Theiss

Kündigungen von Arbeitsverträgen sind für beide Seiten konfliktträchtig. Probleme und Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu lösen, müsse das Ziel sein, rät die Kanzlei Wolf Theiss.

Wie man arbeitsrechtliche Streitigkeiten möglichst vermeide bzw. erfolgreich löst, war das Thema des Mandatenseminars der Rechtsanwaltskanzlei Wolf Theiss. 

Beleuchtet wurden die wirtschaftspsychologischen und arbeitsrechtlichen Aspekte von Kündigungen. Personalberater Othmar Hill plädiert für die profunde Vorbereitung von Führungskräften auf Kündigungsgespräche: Verachtung sei die Salzsäure des Lebens, sie würde später im Arbeitsgerichtsprozess unnötig Zeit, Geld und Nerven verschlingen. Vielmehr brauche es Empathie, um den Gekündigten bei seinem Schock, seiner Aggression und seiner Depression zu begleiten und auf der sachlichen Ebene ein Angebot zu machen.

Aus arbeitsrechtlicher Sicht müssten Kündigungen mittels ständiger Feedback-Gespräche, Sanktionen und Verwarnungen schon im Vorfeld vermieden werden. Den Mitarbeitern müsse im Vorfeld Hinweise der Unzufriedenheit gegeben werden. Ist ein Prozess allerdings nicht vermeidbar, kommt es auf gute Vorbereitung an. Detaillierte Dokumentation ist unerlässlich, zudem müssten aus komplexen Sachverhalten wenige relevante Fragen herausgearbeitet werden. Keep it simple, damit der Richter die Lage schnell erfassen könne, rät Arbeitsrechtler Ralf Peschek von Wolf Theiss seinen Mandanten.
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