PayLife: Kontaktlos Bezahlen auf dem Vormarsc...
 
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Kontaktlos Bezahlen auf dem Vormarsch

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Der Ausbau der Kontaktlos-Terminals schreitet zügig voran. ©PayLife
Der Ausbau der Kontaktlos-Terminals schreitet zügig voran. ©PayLife

Laut Kartenanbieter PayLife steht dem österreichischen Handel durch die Kontaktlos-Technologie NFC beim Bazahlen ein grundlegender Wandel bevor. Schon jetzt verzeichne man ein starkes Wachstum.

Die Akzeptanz des kontaktlosen Bezahlens durch Kunden und Handel spiegele sich auch in den Zahlen wieder, so Peter Neubauer, Vorsitzender der Geschäftsführung bei PayLife. Schon mehr als 500.000 Transaktionen seien seit Einführung von Quick kontaktlos getätigt worden und man habe bereits über 43.500 Quick-kontaktlos-Wertkarten ausgegeben. Bis dato seien in Österreich rund 6.500 PayLife Terminals mit der Kontaktlos-Funktion ausgestattet, bis Jahresende sollen es mehr als 10.000 sein. Für den Handel sei Quick das bei weitem günstigste Zahlungsmittel, erklärt Neubauer: "Wir freuen uns, dass der Service des kontaktlosen Bezahlens sowohl von Konsumenten als auch vom Handel sehr positiv angenommen wird. Durch einen stetigen Ausbau der Terminal-Infrastruktur gewinnt der Markt weiter an Fahrt. Das große Interesse vieler Handelsketten gibt uns Recht und verspricht einen tollen Start ins neue Zeitalter des Bezahlens."

Kontaktlos auch im Ausland stark





Die PayLife-Terminalanzahl im Ausland stieg im ersten Halbjahr 2013 auf über 2.000 (+39 %), bereits 800 davon sind mit Kontaktlos-Funktion ausgestattet. In Slowenien und der Slowakei werden von PayLife seit Jänner 2013 alle neuen Händler mit NFC-fähigen Terminals ausgestattet, viele Kunden haben eine Aufrüstung der bestehenden Infrastruktur begonnen bzw. bereits abgeschlossen, so das Unternehmen.

Neubauer ist überzeugt, dass sich kontaktloses Bezahlen in Österreich im Bereich der Kleinbetragszahlungen unter 25 Euro durchsetzen wird. Der Durchschnittsbetrag einer Kontaktlos-Zahlung liege bei rund 10 Euro: "Mit stetig mehr Kontaktlos-Karten und -Terminals wird das berührungslose Bezahlen in den nächsten Jahren sprunghaft ansteigen. Konsumenten werden von der schnellen und einfachen Abwicklung begeistert sein". Um den Österreichern das kontaktlosen Bezahlen noch näher zu bringen, hat PayLife jetzt eine neue Fernsehkampagne gestartet. Den Spot kann man hier anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=VN7FzaJOWfA


Der beabsichtigte Verkauf von PayLife um knapp 100 Mio. Euro an die Schweizer Six-Gruppe - das Unternehmen steht im Besitz heimischer Banken wie RZB, Bank Austria, Erste Bank, ÖVAG und Bawag - ist indes laut Wirtschaftsblatt weiter in der Warteschleife. Derzeit ist das Kartellgericht, das ein Gutachten zur Wettbewerbssituation in Österreich bestellt hat, am Zug. Dieses soll bis Mitte August fertig sein. Die Bundeswettbewerbsbehörde BWB soll laut ihrem Sprecher Stefan Keznickl „ernsthafte Bedenken“ gegen die Veräußerung haben. In Bankenkreisen soll man zumindest mit strengen Auflagen im Falle des Verkaufs rechnen, glaube aber, dass der Deal grundsätzlich nicht scheitern werde.
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