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Kooperation mit der Caritas gliedert Menschen wieder in den Arbeitsmarkt ein

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Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien, Spar-Geschäftsführer Alois Huber und Petra Draxl, Landesgeschäftsführerin Arbeitsmarktservice Wien. © Redaktion
Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien, Spar-Geschäftsführer Alois Huber und Petra Draxl, Landesgeschäftsführerin Arbeitsmarktservice Wien. © Redaktion

Spar, Caritas und Arbeitsmarktservice Wien helfen zusammen, um Menschen nach einer längeren Erwerbslosigkeit wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Ein gemeinsames Projekt von Spar und der Caritas soll Menschen, die über eine längere Dauer erwerbslos waren, wieder in den Arbeitsmarkt integrieren. In Wien wurde diese Kooperation erstmals in der Spar-Filiale in der Wiener Quellenstraße umgesetzt – derartige Kooperationen bestehen bereits in Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark. „Wir wollen Danke sagen für diese Kooperation“, erwähnte Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien, gleich zu Beginn der Präsentation vor Ort. „Die Filiale sieht aus wie ein gewöhnlicher Markt und so soll es auch sein“, wie Schwertner betonte. „Ich hoffe, weitere Märkte werden folgen.“

Kooperation langfristig gedacht
Innerhalb von sechs Monaten soll eine fundierte Ausbildung erfolgen – bereits nach wenigen Wochen konnten Mitarbeiter in anderen Filialen aufgenommen werden. Spar-Geschäftsführer Alois Huber sprach bei der Präsentation die Chance an, qualifizierte Mitarbeiter aufzubauen: „Ein jedes Unternehmen freut sich über eine niedrige Fluktuation. In diesem Supermarkt soll es genau umgekehrt sein: Wer hier aufhört, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Job in einer unserer anderen Filialen gefunden.“ Gewählt wurde der Standort laut Huber, weil sich eine zweite Filiale gleich in der Nähe befindet – die Chance, das Projekt auszuweiten, ist also da. Die 20 Projekteilnehmer, 14 Frauen und sechs Männer, durchlaufen im Zuge der Ausbildung mehrere Aufgabenbereiche im Markt. Dabei wird auch Augenmerk auf Personalentwicklung und Coaching gelegt.

„Projekt, das Mut machen soll“
Die Kooperation wird auch vom Arbeitsmarkservice Wien (AMS) mitgetragen. „Sozialökonomische Betriebe sind eine wesentliche Hilfe für Menschen, die schon lange nicht mehr in den Arbeitsmarkt integriert wurden“, so Petra Draxl, Landesgeschäftsführerin Arbeitsmarktservice Wien. „Wir freuen uns, Teil dieser Strategie zu sein.“

„Für viele Langzeitarbeitslose stellt sich die Sinnfrage“, so Schwertner. „Das ist ein Projekt, das Mut machen soll.“

Herbert Fiala (Mitarbeiter Spar), Klaus Schwertner (Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien), Yvonne Rauch (Mitarbeiterin Spar), Alois Huber (Spar-Geschäftsführer) und Petra Draxl (Landesgeschäftsführerin Arbeitsmarktservice Wien). © Redaktion
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Herbert Fiala (Mitarbeiter Spar), Klaus Schwertner (Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien), Yvonne Rauch (Mitarbeiterin Spar), Alois Huber (Spar-Geschäftsführer) und Petra Draxl (Landesgeschäftsführerin Arbeitsmarktservice Wien). © Redaktion
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