Kosmetik transparent: Mehr Hygiene, weniger S...
 
Kosmetik transparent

Mehr Hygiene, weniger Styling

iStock / Kosmetik transparent

Laut einer Studie von Kosmetik transparent legen die Österreicher auch in Zeiten vorn Corona großen Wert auf Haut- und Körperpflege, auch wenn man sich weniger parfümiert oder rasiert.

Zwischen 31 (unter der Woche) und 33 (am Wochenende) Minuten verbringen die Österreicher aktuell durchschnittlich mit der Pflege ihres Körpers. Das unterscheidet sich kaum von den Zeiten vor Corona. "Es ist bemerkenswert, dass den Menschen auch in geänderter eingeschränkter Lebenssituation Haut- und Körperpflege für ihr Wohlbefinden wichtig ist", freut sich Stefan Kukacka, Sprecher von Kosmetik transparent. Dabei hat vor allem das Bedürfnis nach Handhygiene zugelegt. Mehr als ein Drittel der Befragten verwendet Handcremen häufiger als vor der Corona-Ausgangsbeschränkung. Auch geduscht wird vermehrt. Fast zwölf der Prozent der Befragten duschen öfter, acht Prozent putzen sogar häufiger die Zähne.

Dafür legt man weniger Wert auf Düfte. Fast ein Drittel der Befragten gaben an, seltener Eau de Toilettes und Parfums als zu "normalen" Zeiten zu verwenden. Sogar Deos werden 16 Prozent weniger benützt. Zudem sind Stylingrituale in den Hintergrund gerückt. Fast 66 Prozent der Österreicherinnen tragen aktuell kein Make-up. Stylingprodukte für die Haare werden zu 24 Prozent weniger verwendet. Apropos Haare. Fast 20 Prozent der Männer enthaaren sich seltener. Ebenso viele rasieren seltener Achseln und Körper.

Österreicher freuen sich auf Friseure und Co.

Dass das Pflegebedürfnis bei den Österreichern groß ist, zeigt auch der Ausblick auf die Zeit nach den Ausgangsbeschränkungen. Fast 40 Prozent freuen sich auf einen Friseurbesuch mit Schneiden und Färben, etwas über 10 Prozent auf die Mani- und Pediküre und 6 Prozent auf Wellnessen generell. Jetzt muss man nur noch einen der begehrten Termine ergattern.
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