Metro: Kretinsky will in den Metro-Aufsichtsr...
 
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Kretinsky will in den Metro-Aufsichtsrat

EPGC
Kretinskys Investment-Gesellschaft EPGC ist größter Einzelaktionär der Metro. © EPGC
Kretinskys Investment-Gesellschaft EPGC ist größter Einzelaktionär der Metro. © EPGC

Daniel Kretinsky ist mit seinem ersten Vorstoß, die Kontrolle über Metro zu übernehmen, gescheitert, will nun aber einen Sitz im Aufsichtsrat.

Kretinsky, der im vergangenen Jahr zusammen mit seinem Investment-Partner Patrik Tkac bei Metro eingestiegen war, wollte den Konzern ganz übernehmen und letztlich von der Börse nehmen. Dazu hatte er 16 Euro pro Stammaktie geboten. Aufsichtsrat, Management und zwei Großaktionäre des Düsseldorfer Konzerns hatten die Offerte indes als zu niedrig abgewiesen.

Man habe im Moment keine Pläne, Aktien zu kaufen, EPGC halte vorerst 17,5 Prozent der Metro-Anteile und ist damit größter Einzelaktionär der Metro. Den Gegenpol zu Kretinsky bilden die Beisheim- und die Meridian-Stiftung, die ihre Stimmrechte gebündelt haben und so gemeinsam auf einen Anteil von 20,63 Prozent kommen. Der tschechische Investor wird der Metro nach eigenen Angaben erhalten bleiben und strebt einen Sitz im Aufsichtsrat an.

Das weitere Vorgehen hänge auch davon ab, wie sich die Dinge bei Metro in den kommenden Monaten entwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei neben dem angestrebten Verkauf oder Teilverkauf des China-Geschäfts vor allem der Verkaufsprozess von Real.
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