bauMax: Kroatien-Tochter meldet Ausgleichsver...
 
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Kroatien-Tochter meldet Ausgleichsverfahren an

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Der bauMax-Markt in der kroatischen Hafenstadt Split. © bauMax
Der bauMax-Markt in der kroatischen Hafenstadt Split. © bauMax

Die Kroatien-Tochter der Baumarktkette Baumax hat ein Ausgleichsverfahren beantragt, berichtet die APA. Baumax-Sprecherin Monika Voglgruber begründete den Schritt mit dem Restrukturierungsprogramm.

"Die Aufrechterhaltung des normalen Geschäftsbetriebes ist davon nicht betroffen. Verbindlichkeiten und Gehälter werden ganz normal bezahlt", kommentierte Voglgruber das Vorgehen. Laut kroatische Medien habe Baumax Verbindlichkeiten gegenüber Gläubigern in Höhe von 433 Mio. Kuna (57,2 Mio. Euro), so die APA. Baumax hat 486 Mitarbeiter in Kroatien und betreibt acht Standorte.

Ein Restrukturierungs- oder Vorkonkurs-Ausgleichsverfahren in Kroatien sehe unter anderem vor, Sperren von Konten zu verhindern, um kurzfristige Verbindlichkeiten und Gehälter bezahlen zu können. In weiterer Folge gehe es darum, sich mit Gläubigern auf einen teilweisen Forderungsverzicht zu einigen, um die Fortführung des Unternehmens sicherzustellen. Das hieße, dass Baumax weiter in Kroatien tätig sein wolle. Noch im April verlautete bauMax, dass man den Rückzug aus mehreren Ländern, unter anderem aus Kroatien, erwäge. Die Entscheidung darüber soll bis Ende des Jahres fallen.
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