Spar: Kulinarische Künstler im Sortiment
 
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Kulinarische Künstler im Sortiment

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Spar Vorstandsvorsitzender Gerhard Drexel begrüßte den langjährigen Spar-Lieferanten Hans Staud. Seine Produkte waren eines der Highlights im Wien-Regal. (Foto: Spar/Andreas Tischler)
Spar Vorstandsvorsitzender Gerhard Drexel begrüßte den langjährigen Spar-Lieferanten Hans Staud. Seine Produkte waren eines der Highlights im Wien-Regal. (Foto: Spar/Andreas Tischler)

"Die Antwort der Konsumenten auf die globale Welt ist die Lust auf Produkte österreichischer Herkunft", sagt Spar-Chef Dr. Gerhard Drexel.

Rund 40.000 Produkte von 2.500 heimischen Erzeugern sind derzeit im Spar-Sortiment, die von 30 Mitarbeitern in der Zentrale und von 30 Regionalverantwortlichen in den 6 Spar-Zweigniederlassungen betreut werden.

Die Erzeuger dieser regionalen und lokalen Produkte sind "kulinarische Künstler", so Drexel, und derart spezielle Sortimentsbereiche sind für die Spar nichts Neues. Bundesländerspezifische und regionale Regale gibt es bei der Spar seit Jahren, die Mitbewerber würden jetzt erst auf den Zug aufspringen, so Drexel weiter. Die Regionalaktivitäten der Diskonter mit zwischen 50 bis zu hundert Artikel bezeichnet er als Feigenblattpolitik.

Großen Wert legt Drexel auf die Feststellung, dass die Zusammenarbeit mit den regionalen bzw. lokalen Partnern immer eine win-win-Situation sei, was beim sogenannten "Spar Genuss-Event", im Rahmen dessen einige Hersteller ihre Schmankerln präsentierten, selbige auch bestätigten. Wie etwa Erich Stekovics, Bio-Landwirt und als "Kaiser der Paradeiser" bekannt - weniger bekannt ist übrigens, dass er auch Theologe ist -, der erklärte, dass die Geschäftsbeziehung einen für ihn andernfalls nicht erreichbaren Wachstumsschub brachte und bis heute nur auf Handschlag mit der Spar basiere.

Die Regional- bwz. Lokalpolitik - auf Letztere setzt Interspar mit 6.136 Prosukten, wie Geschäftsführer Mag. Markus Kaser schilderte - unterliegt einer klar festgelegten, auf sieben Säulen basierenden Philosophie:

1. So viel wie möglich aus Österreich

2. "Rund um den Kirchturm": lokale Klein-Lieferanten fördern

3. Regionale Erzeuger fördern

4. Alte Sorten wiederbeleben

5. Produktionen/Anbau nach Österreich holen

6. Zukunftsweisende landwirtschaftliche Projekte fördern

7. Mit den bekanntesten heimischen Spezialisten zusammenarbeiten

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