Österreichische Post: Kunden erhalten ihre Pa...
 
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Kunden erhalten ihre Pakete nun auch bei Abwesenheit an die Haustür geliefert

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Und so sieht sie aus, die Post Flexibox. © Österreichische Post
Und so sieht sie aus, die Post Flexibox. © Österreichische Post

Die Post Flexibox ist ab 14. November im Post-Onlineshop bestellbar und kostet 124 Euro. Ebenfalls wurden die Quartalszahlen der ersten neun Monate 2016 veröffentlicht.

Wer kennt die Situation nicht: Ein bestelltes Paket landet bei der Abholung in der Post-Geschäftsstelle, weil man gerade nicht zu Hause ist. Für diese Problemstellung hat die Österreichische Post nun eine Lösung parat: die Post Flexibox aus stabilem Stahlblech und massivem Deckel. Pakete und großformatige Briefe können so auch bei Abwesenheit direkt an die Wohnungstüre geliefert werden. Die Box kostet 124 Euro im Post-Onlineshop und ist ab dem 14. November 2016 bestellbar. Noch im ersten Halbjahr 2017 sollen weitere Funktionen für die Flexibox hinzukommen: Dann soll auch die Paketaufgabe und Retouren-Abwicklung mit der Box möglich sein.

Das Ganze funktioniert so: Die Flexibox wird vom Kunden bei Erwartung eines Pakets vor die Wohnungstüre gestellt, damit sie vom Boten befüllt werden kann. Dafür muss die Box in die Türflucht bei geöffneter Türe gestellt werden. Ein Gurt wird zwischen Türe und Türzarge geführt. Dann muss der Kunde bei leicht geöffneter Tür den Gurt bis zum Anschlag anziehen, damit die Box stabil an der Tür steht. Verschlossen wird die Box mit einem RFID-Chip, dieser kann nur vom Boten entschlüsselt werden.

Leichter Anstieg des EBIT
Ebenfalls hat die Österreichische Post den Quartalsbericht für die ersten neun Monate im Jahr 2016 veröffentlicht. Demnach betrug der Konzernumsatz in diesem Zeitraum 1.501,4 Millionen Euro, in der Vergleichsperiode des Vorjahres belief sich der Umsatz auf 1.746,5 Millionen Euro. Diese Abweichung wird vor allem auf den Verkauf des ehemaligen Tochterunternehmens trans-o-flex im April 2016 zurückgeführt. Das Betriebsergebnis (EBIT) des Konzerns lag mit 135,5 Millionen Euro beziehungsweise um 0,2 Prozent leicht über dem Niveau des Vorjahres.

Die Division Brief, Werbepost & Filialen verzeichnete in den ersten neun Monaten 2016 einen leichten Umsatzrückgang von einem Prozent auf 1.078,3 Millionen Euro, im Paketgeschäft hält der Trend zum Online-Shopping jedoch ungebrochen an. So konnten die Paketumsätze in den ersten neun Monaten 2016 gesteigert werden. Bereinigt um die Umsatzerlöse der ehemaligen Tochtergesellschaft trans-o-flex wurde in den ersten neun Monaten 2016 ein Umsatzwachstum von 3,5 Prozent erwirtschaftet.

„Unsere oberste Priorität besteht darin, die Ertragsstärke des Konzerns weiter zu festigen – mit einem Angebot an innovativen Lösungen und der kontinuierlichen Erweiterung des Serviceangebots für unsere Kunden. Gleichzeitig werden wir den eingeschlagenen Weg in Richtung Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung weiter fortsetzen“, so Generaldirektor DI Dr. Georg Pölzl. „Daher ist nicht nur für das Jahr 2016, sondern auch für 2017 Stabilität unser oberstes Ziel. Dies gilt sowohl für die Entwicklung von Umsatz und Ergebnis als auch für die Investitions- und Dividendenpolitik des Konzerns“, ergänzt Pölzl.
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