Ikea: Kundenbewertungen online möglich
 
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Kundenbewertungen online möglich

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Ikea Kunden können in Österreich und der Schweiz auf der Ikea Homepage Produkte bewerten – vorerst als Test. Die Vergabe von Sternen soll helfen, Produkte weiterzuentwickeln und andere Kunden bei der Kaufentscheidung zu unterstützen.

„Mit der Bewertungsmöglichkeit geben wir unseren Kunden eine Stimme, bekommen aber gleichzeitig einen besseren Einblick in ihre Bedürfnisse und Wünsche“, beschreibt Projektmanagerin Gabriella Teglas die Motivation dahinter. Wie andere Kunden bewertet haben, sehe man sofort: Auf der Ikea.at finden sich jetzt direkt unter dem Produkt und seiner Artikelnummer 5 Sterne. Je nach Bewertung färben sich 1 bis 5 Sterne gelb.

Bewertet werden die Aspekte Preis-Leistungs-Verhältnis, Produktqualität, Design/Aussehen, Einfachheit des Zusammenbaus und erfüllte Erwartungshaltung hinsichtlich der Funktionalität eines Produktes. Gefragt wird auch, ob man das Produkt einem Freund empfehlen würde oder nicht. Einfach nur 1 bis 5 Sternchen vergeben geht nicht: „Schließlich möchten wir herausfinden, was den Kunden gefällt – und womit sie nicht zufrieden sind“, so Teglas. Jede Bewertung ist daher eine „kommentierte Bewertung“. Wenn diese Kommentare auch für andere Kunden interessant sind, werden sie auf Ikea.at veröffentlicht.

Seit  dem Start Ende Oktober des Vorjahres seien schon mehr als 8.000 Bewertungen eingegangen. Die Kundenfeedbacks helfen nicht nur anderen Kunden bei Entscheidungen, so das Unternehmen. „Sie helfen auch zu erfahren, warum Kunden unzufrieden sind“, erklärt Teglas, „diese Feedbacks fließen in weiterer Folge in die Entscheidung bezüglich Sortiment und Produktkommunikation ein.“ Vorerst läuft das Bewertungstool nur in Österreich und in der Schweiz. Die beiden Länder wurden als Pilotländer ausgewählt, weil sie bereits einen Onlineshop haben und weil sie relativ kleine Länder sind, in denen das System in einem vergleichsweise kleinen Rahmen getestet werden kann. Der Test ist in Österreich vorerst auf ein Jahr anberaumt. „Danach werden wir evaluieren. Basierend auf den Ergebnissen erfolgt dann die Entscheidung über ein globales Roll-out“, so die Projektmanagerin.
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