Lidl Österreich: Lidl hebt den Mindestlohn an
 
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Lidl hebt den Mindestlohn an

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Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Lidl Österreich, möchte, dass sich die Wertschätzung für die Leistung seiner Mitarbeiter auch auf ihrem Lohnzettel zeigt © Lidl Österreich
Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Lidl Österreich, möchte, dass sich die Wertschätzung für die Leistung seiner Mitarbeiter auch auf ihrem Lohnzettel zeigt © Lidl Österreich

Der Lebensmitteldiskonter Lidl Österreich bietet ab dem 1. März 2017 bis zu 25 % über dem Kollektivvertrag-Mindestlohn an.

Lidl Österreich hat seine Mitarbeiter bereits in der Vergangenheit über dem Kollektivvertrag bezahlt und das werde auch weiterhin so bleiben, teilt das Unternehmen in einer Aussendung mit. Nachdem mit 1. Jänner 2017 der Kollektivvertrag für den österreichischen Handel angepasst und der Mindestlohn erhöht wurde, hebt auch der Salzburger Lebensmittelhändler mit Start des neuen Geschäftsjahres 2017 den Mindestlohn an. Die Mitarbeiter erhalten damit ab 1. März 10,50 Euro pro Stunde im Gehaltsgebiet A und 11,50 Euro im Gehaltsgebiet B (Salzburg und Vorarlberg).

Umgelegt auf eine monatliche Arbeitszeit von 167 Stunden bedeutet das statt 1.546 Euro laut Kollektivvertrag ein Gehalt von mindestens 1.754 Euro (Einstiegsgehalt im Gehaltsgebiet A) bzw. 1.921 Euro (Einstiegsgehalt im Gehaltsgebiet B) im Monat. Das ist eine Überzahlung von bis zu 25 Prozent gegenüber dem Kollektivvertrag. Auch die Löhne jener tariflichen Mitarbeiter, die bereits jetzt über 10,50 bzw. 11,50 Euro verdienen, erhalten weiterhin einen freiwilligen Bonus von 5 Prozent auf den jeweils gültigen Kollektivvertrag. Von der Gehaltsanpassung profitieren nicht nur alle fix angestellten Mitarbeiter von Lidl Österreich, sondern auch alle Leih- und Leasingarbeiter, die befristet bei Lidl Österreich beschäftigt sind.

„Unsere Mitarbeiter leisten jeden Tag sehr viel! Deshalb ist es uns als Arbeitgeber echt wichtig, dass sich alle Kolleginnen und Kollegen bei uns wohlfühlen. Dazu gehört selbstverständlich eine gute Bezahlung. Die Wertschätzung für ihre Leistung soll sich auch auf dem Lohnzettel widerspiegeln“, sagt Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Lidl Österreich. Auch Michael Wörthner, Vorsitzender des Betriebsrates von Lidl Österreich, ist mit der Entwicklung mehr als zufrieden und bestätigt: „Der Betriebsrat begrüßt die wiederholte Anpassung der Überzahlung an die Erhöhung des Kollektivvertrages.“
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