Lidl Österreich/Greenpeace: Sechs Jahre Detox
 
Lidl Österreich/Greenpeace

Sechs Jahre Detox

Lidl
Alessandro Wolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich
Alessandro Wolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich

Lidl hat mit Greenpeace zusammengearbeitet, um bedenkliche Substanzen aus den beim Diskonter angebotenen Textilien zu kriegen und die Lieferkette sauberer zu halten.

Seit 2014 kooperiert Lidl mit der Naturschutzorganisation Greenpeace im Rahmen der "Detox Kampagne". Dabei wurde die gesamte Lieferkette der bei Lidl gelisteten Kleidungsstücke unter die Lupe genommen: wo fallen Verunreinigungen an, welche Chemikalien werden zur Herstellung verwendet? In den sechs Jahren seither wurden viele Änderungen vorgenommen, wie Alessandro Wolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich, zusammenfasst: "Nach sechs erfolgreichen Jahren können wir stolz sein. Wir haben hier viel erreicht. Mit der Umsetzung des Detox Programms schaffen wir Transparenz in unserer Textillieferkette und verringern nachhaltig die Belastungen für Mensch und Umwelt vor Ort. 2020 bedeutet zwar das Ende der Greenpeace-Detox-Kampagne, wir machen aber selbstverständlich weiter. Für uns bleiben die Ziele gleich. Wir setzen unsere Maßnahmen fort und prüfen laufend neue Ansätze."

Durch die Kampagne wurden elf Chemikaliengruppen aus der Produktion entfernt und vier reduziert, eine Verbotsliste für chemische Stoffe aufgesetzt, Umweltaudits und Abwassertests durchgeführt und ein Trainingsprogramm zur Integration des Umweltschutzes in die Produktion gestartet. Zudem hat Lidl ein Closed-Loop-Konzept für die Materialwirtschaft entwickelt, die Erfassung der verwendeten Materialien verfeinert und hat die Herstellung auf ressourcenschonende Fasern umgestellt. 

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