Lidl: Standard für biodiverse Landwirtschaft
 
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Standard für biodiverse Landwirtschaft

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Die von Lidl mitbegründeten Standards für den Anbau von Obst und Gemüse werden ab Ende des Jahres in Verbindung mit dem etablierten GLOBALG.A.P. Standard für die kontrollierte landwirtschaftliche Unternehmensführung (IFA) verfügbar sein.

Zusammen mit zahlreichen Partnern - darunter Sustainable Food Systems, Global Nature Fund, Bioland und die Bodensee-Stiftung - hat Lidl einen neuen Standard für Biodiversität für konventionelle Landwirtschaft entwickelt. "Biodiversität und gesunde Ökosysteme bilden die essenzielle Grundlage für ein reichhaltiges Sortiment und insbesondere für die Erzeugung von Obst und Gemüse. Schützen wir sie, schaffen wir nicht nur die Grundlage für ein qualitativ hochwertiges Angebot, sondern sichern zugleich ertragreiche Ernten", so Karsten Kremer, Geschäftsleiter Einkauf bei Lidl Österreich.

Der GLOBALG.A.P. Integrated Farm Assurance Standard (IFA) deckt die gute Agrarpraxis für alle Formen der landwirtschaftlichen Produktion ab. Mit dem Biodiversität Zusatzmodul werden Obst- und Gemüseerzeuger die eigenen landwirtschaftlichen Praktiken zum Erhalt der Artenvielfalt im Rahmen des jährlichen IFA Audits kontrollieren lassen. Mit dem Ergebnis der unabhängigen Kontrolle durch qualifizierte Auditoren können die Erzeuger somit ihr Engagement allen Lebensmitteleinzelhändlern sichtbar machen. Damit dieser weitreichende Standard gemeinsam mit den Landwirten Realität wird, kommen, wenn nötig, geeignete unterstützende Maßnahmen wie Schulungen zum Einsatz.


Lidl Österreich hat in den vergangenen Jahren das Bio-Sortiment um 80 Prozent ausgebaut. Bestes Beispiel ist die heimische Bio-Marke "Ein gutes Stück Heimat". Neben der Neugestaltung des Marken-Logos und des Verpackungsdesigns kompensiert Lidl Österreich seit Ende 2020 auch den CO2-Abdruck aller Produkte inklusive loser Bio-Obst- und Gemüse-Artikel und Bio-Artikel aus dem Backshop aus Österreich. Damit ist "Ein gutes Stück Heimat" zu 100 Prozent klimaneutral. Möglich wird das durch die Zusammenarbeit mit ClimatePartner. Der internationale Experte für Klimaschutz hat dafür die unvermeidbaren CO2-Emissionen erfasst und stellt Lösungen zur Verfügung, mit denen diese über zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden können.

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