MediaMarkt: Stellenabbau geplant
 
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Stellenabbau geplant

MediaMarkt - Jan Hetfleisch
Auch in Österreich könnten durch die Zusammenlegung von Media Markt und Saturn Stellen abgebaut werden.
Auch in Österreich könnten durch die Zusammenlegung von Media Markt und Saturn Stellen abgebaut werden.

Ceconomy, der Mutterkonzern von MediaMarkt, möchte international 3.500 Jobs streichen. Ob Österreich betroffen ist, bleibt unklar.

Bereits vergangenes Jahr hat Ceconomy rund 600 Stellen in der deutschen Verwaltung von MediaMarktSaturn gestrichen, nun wird weiter der Rotstift angesetzt. Wie die APA berichtet, sollen weitere 3.500 Stellen eingespart werden, der Großteil davon außerhalb von Deutschland. International sind 55.000 Mitarbeiter bei dem Konzern beschäftigt. Ob und wie viele Stellen bei der Österreich-Tochter  die nur noch als Media Markt unterwegs ist  abgebaut werden könnten, bleibt vorerst noch offen.

Seitens Ceconomy heißt es: "Zu solchen Einzelheiten können wir derzeit keine Stellung nehmen, da die endgültige Planung erst in der kommenden Woche in den Gremien besprochen und beschlossen werden soll."

Durch die Schließung von Stores mit rückläufiger Kundenfrequenz sollen Einsparungen von knapp über 100 Millionen Euro pro Jahr erzielt werden. Eine Entscheidung über Durchführung und Umfang der Maßnahmen soll am 12. August fallen. Unter anderem durch die Coronakrise verschoben sich die Umsätze der Elektronikketten merkbar: Zwischen April und Juni wuchs das Onlinegeschäft um 145 Prozent, mittlerweile macht es ein Drittel des Gesamtumsatzes aus. Im Mai lagen die Umsätze des Handelsriesen mit 1,55 Milliarden Euro um drei Prozent über dem Vorjahresniveau, im Juni übertrafen die Verkaufszahlen mit 1,75 Milliarden Euro den Vorjahreswert sogar um 12 Prozent. 
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