4. Markant Informationstag: Meilensteine für ...
 
4. Markant Informationstag

Meilensteine für die Zukunft gesetzt

Markant
Andreas Nentwich ©Markant
Andreas Nentwich ©Markant

Mit Mapis, dem Marken-Aktionspreis-Informations-System, neuen Mitgliedern und einem Leistungsbericht der österreichischen Ländergesellschaft präsentierte sich Markant am 4. Informationstag in Wien 300 Managern aus Handel und Industrie.

„Wir haben in Österreich in den letzten drei Jahren auf dem Weg zum leistungsstarken Dienstleister für Handel und Industrie wichtige Meilensteine gesetzt und sind fit für die Zukunft“, freute sich Franz-Friedrich Müller, Chef der in 9 Ländern tätigen Markant AG mit Hauptsitz im schweizerischen Pfäffikon. Ein zentraler Punkt des Informationstages war das Marken-Aktionspreis-Informations-System der Markant namens Mapis. "Mit der Einführung von Mapis beschreiten wir die nächste Dimension", gab sich Dr. Andreas Nentwich, Geschäftsführer Markant Österreich, euphorisch: "Erstmals schaffen wir auch für Österreich volle Transparenz bei den Aktionspreisen. Mapis umfasst nun den gesamten D-A-CH-Raum und Osteuropa."

Was Mapis kann



Mapis bildet wochengenau die Aktionspreise des Handels in den Bereichen Lebensmittel, Drogerie sowie Cash&Carry ab. Basis für die Erfassung bilden die relevanten Werbeträger (Print und Online) aller österreichischen Groß- und Einzelhandelsunternehmen. Nentwich hob die Benutzerfreundlichkeit des ab Jänner 2016 für Partner der Markant verfügbaren Systems hervor: "Das einfach zu bedienende Analyseprogramm überzeugt durch eine individuell gestaltbare Benutzeroberfläche, schnelle Antwortzeiten und jede Menge Sonderfeatures für einen optimalen Marktüberblick."

"Gerade in Österreich ist die Aktionswerbung ein wesentliches Vermarktungsinstrument des Handels, das dem Informations- und Kaufverhalten der Konsumenten hierzulande Rechnung trägt," erläuterte Müller und verwies auf eine für Markant exklusiv erstellte GfK-Studie, wonach der Aktionsanteil bei Herstellermarken bereits über 40 Prozent liege und die Nutzung von Flugblättern durch Konsumenten ungebrochen hoch sei.

Zentraler Artikelstamm ZAS



"Markant Österreich hat die Herausforderung Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) gut gemeistert", war Nentwich stolz. Der Zentrale Artikelstamm (ZAS) der Markant enthalte mittlerweile über 150.000 Datensätze von mehr als 1.000 Lieferanten. Neben der Zusammenarbeit mit den Datenpools 1WorldSync und GS1Sync habe man vor allem kleinere, regionale Lieferanten aktiv dabei unterstützt, ihre Produkte direkt in den ZAS einzupflegen und so dafür gesorgt, dass mehr als 90 % aller bei den Mitgliedern gelisteten Artikel erfasst sind.

"Wir dürfen jetzt nicht stehenbleiben", appellierte Nentwich auch in seiner Funktion als ECR Co-Chairman Handel an die Kooperationsbereitschaft der Industrie. "Wir haben 2016 die historische Chance, die alten Artikelpässe endgültig durch eine moderne Datenbank-Lösung zu ersetzen." Es gelte nun, die bereits erfassten Produkte konsequent mit B2B-Daten – also Daten für Warenwirtschaft und Logistikprozesse – zu ergänzen.

Strategisch auf Schiene



"Wenn die Zukunft gestalten möchte, tut gut, auch die Vergangenheit kritisch zu beleuchten. Mit dem Anfang 2012 eingeleiteten Transformationsprozess ist es der Markant in Österreich gelungen, sich als dritte Kraft im österreichischen Handel zu etablieren und das Serviceangebot für unsere Partner aus Handel und Industrie stark auszubauen", zeigte sich Müller zufrieden.

So steigerte sich der Außenumsatz der Gruppe in diesem Zeitraum massiv und wird im nächsten Jahr mit Sicherheit die 5 Mrd. EUR-Schwelle durchbrechen. Dies sei mit der Gewinnung neuer Mitglieder im LEH – jüngster Neuzugang ist MPreis – ebenso gelungen wie mit dem Erfolgskurs der Mitglieder in den Bereichen Drogerie und C&C. Die österreichische Länderorganisation habe ihre Servicekapazitäten – vor allem mit dem Aufbau einer separaten Einheit für neue Dienstleistungen – verdoppelt und könne zudem mit eindrucksvollen Kennzahlen aufwarten. Das Belegvolumen sei um 27 % gewachsen, die EDI-Quote bei regulierten Rechnungen liege aktuell bereits bei 89 %.

"Mit der Strategie, neue, maßgeschneiderte Dienstleistungen anzubieten und eine aktive Rolle einzunehmen, wenn es um Branchenlösungen im Sinne der Prozessoptimierung und der Schaffung von Transparenz geht, wird Markant den Erfolgsweg in Österreich voranschreiten", war Müller überzeugt.

Franz Friedrich Müller ©Markant
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Franz Friedrich Müller ©Markant
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