AMA-Marketing: Mengen- und Umsatzplus bei Fri...
 
AMA-Marketing

Mengen- und Umsatzplus bei Frischwaren

Wilke
AMA-Marketing-Geschäftsführer Michael Blass © Wilke
AMA-Marketing-Geschäftsführer Michael Blass © Wilke

Laut RollAMA, der rollierenden Agrarmarktanalyse von AMA-Marketing in Zusammenarbeit mit der GfK und KeyQuest Marktforschung, wurden 2012 erstmals wieder mehr Frischwaren im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel gekauft.

Konkret stiegen die Umsätze der Frischeprodukte (exklusive Brot und Gebäck) 2012 gegenüber dem Jahr davor um 4,3 Prozent auf 4,178 Mrd. Euro. Das größte wertmäßige Plus verbuchten dabei Obst & Gemüse mit 7,1 Prozent, gefolgt von Fleisch & Wurst mit 6,9 Prozent. Milchprodukte stagnierten mit einem hauchdünnen wertmäßigen Plus von 0,1 Prozent.
Auch bei der Absatzmenge gab es eine Steigerung von 0,7 Prozent auf 1,36 Mio. Tonnen. Obst & Gemüse (plus 3,2 Prozent auf 544.000 Tonnen) sowie Fleisch & Wurst (plus 2,1 Prozent auf 210.000 Tonnen) legten am stärksten zu. Milchprodukte verzeichneten  ein Absatzminus von 2,1 Prozent auf 572.000 Tonnen.
„Auch wenn die aktuellen Zahlen die Diskussionen rund um Aufmachung und Kennzeichnung von Lebensmitteln noch nicht widerspiegeln, zeigen sie einen allgemeinen Trend beim Einkauf: Die Konsumenten geben Frischwaren den Vorzug gegenüber hochverarbeiteten Fertigprodukten. Es wird wieder selbst gekocht“, interpretiert Michael Blass, Geschäftsführer der AMA-Marketing, die neuesten Zahlen.
Hinsichtlich der erzielten Endverbraucherpreise zeigt sich, dass der Aktionsanteil einem langfristigen Trend folgend weiter zugenommen hat. Wurden 2010 noch 20,0 Prozent der Umsätze mit Aktionsartikeln erzielt, so waren es 2011 schon 21,4 Prozent und 2012 dann 22,9 Prozent. Den höchsten Aktionsanteil haben übrigens Fleisch & Geflügel: 32,1 Prozent dieser Waren werden mittlerweile zu Aktionspreisen gekauft.
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