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Merkur: Stationärer Handel als Wachstumsbringer im Online-Zeitalter

Merkur Warenhandels AG/Harson
V.l.n.r.: Merkur Vorstand Harald Mießner, Merkur Vorstandsvorsitzende Kerstin Neumayer und Trendforscher Harry Gatterer © Merkur Warenhandels AG/Harson
V.l.n.r.: Merkur Vorstand Harald Mießner, Merkur Vorstandsvorsitzende Kerstin Neumayer und Trendforscher Harry Gatterer © Merkur Warenhandels AG/Harson

2017 ist mit einem Investitionsvolumen von 100 Mio. Euro das stärkste Expansionsjahr in der Geschichte von Merkur.

Das Geld fließt in sieben Neueröffnungen und sechs Umbauten in ganz Österreich. Von den Neueröffnungen entfallen vier auf das vollkommen neue Kompaktformat. Der erste Vertreter dieser Gattung eröffnet am 27. Juli im burgenländischen Kittsee auf einer Verkaufsfläche von 1.500 Quadratmetern mit 15.000 Artikeln.

"Wir erkennen im stationären Handel auch künftig Potenzial für neue Märkte – sowohl in Ballungszentren als auch in wachsenden Regionen. Mit dem Merkur Markt auf kompakterer Fläche ist es uns möglich, noch besser und flexibler auf die individuellen Standortbedürfnisse von Regionen und Städten zu reagieren und in Gegenden vorzudringen, wo wir bisher aufgrund unserer Größe als Verbrauchermarkt keinen Platz hatten", so Merkur Vorstandsvorsitzende Kerstin Neumayer.
Ihr Vorstandskollege Harald Mießner sieht die Zukunft besonders in integrierten Konzepten, "bei denen Gewerbebauten durch Wohnungen, gemeinnützige Einrichtungen oder Grünflächen ergänzt und Teil einer Gebietsentwicklung werden. Als Beispiel nennt Mießner den 2016 eröffneten Merkur Markt in der Speisingerstraße in Wien-Liesing, auf dessen Dach sich ein Kindergarten befindet.

Neben den Entwicklungen im stationären Bereich spielt auch das Thema Digitalisierung für die Expansion von Merkur eine entscheidende Rolle. So wurde aufgrund der großen Nachfrage die Anzahl der Auslieferungszentren im Raum Wien auf drei erhöht und für 2018 ist eine Ausweitung des Liefergebietes auf die Regionen Graz und Linz geplant. Dazu passend erklärte Trendforscher Harry Gatterer im Rahmen eines Merkur-Pressegesprächs: "Wir leben in einer real-digitalen Welt. In dieser geht es nicht mehr darum, sich für einen einzigen Kanal zu entscheiden, sondern die Vielfalt zu akzeptieren und zu nutzen. So sind die Konsumenten heute mehr denn je darauf sensibilisiert, situative Zugriffsmöglichkeiten auf unterschiedliche Services zu haben."
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