Metro AG: Verkauf ist in trockenen Tüchern
 
Metro AG

Verkauf ist in trockenen Tüchern

Real
80 Immobilien sowie das gesamte operative Geschäft soll an den russischen Investor gehen.
80 Immobilien sowie das gesamte operative Geschäft soll an den russischen Investor gehen.

Die russische SCP Group übernimmt den deutschen SB-Warenhausbetreiber von der Metro AG zu 100 Prozent.

Übernommen werden sollen auch das stationäre Geschäft, das Digitalgeschäft, 80 Immobilien und zu Real gehörige Gesellschaften. Obwohl die Transaktion offiziell bei der Europäischen Kommission angemeldet wurde, steht der Vertragsschluss noch unter Vorbehalt der finalen Zustimmung des Boardes of Directors von Sistema. 

Die Vereinbarung im Detail: Eine Veräußerung von Real als Ganzes zu einem Unternehmenswert von etwa einer Milliarde Euro, der Nettomittelzufluss beläuft sich auf etwa 300 Millionen Euro. Metro bekommt damit um 200 Millionen Euro weniger als ursprünglich geplant und kündigt zusätzliche Restrukturierungskosten in den für Real arbeitenden Querschnittsgesellschaften an. 

Die künftigen Eigentümer wollen allerdings nur einen kleinen Teil der 276 Real-Märkte (ein Kern von 50 Märke) selbst weiter betreiben und das auch nur für einen Zeitraum von 24 Monaten. Die anderen Standorte sollen an Händler wie Edeka oder Kaufland verkauft werden. Die restlichen Filialen werden geschlossen.
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