Metro Österreich: Partnerschaftliche Jubiläum...
 
Metro Österreich

Partnerschaftliche Jubiläumsvorsätze

Metro Österreich

1971 wurde der erste Metro Markt in Österreich eröffnet. Zum 50-jährigen Jubiläum kündigt der Großhändler einige Pläne an, die zeigen, wie es in Zukunft hierzulande weitergehen könnte.

Am 2. März 1971 eröffnete in Vösendorf bei Wien der erste Metro-Großmarkt außerhalb Deutschlands. Mit einem für damalige Verhältnisse sehr großen Sortiment an 36.000 Artikeln, langen Öffnungszeiten und einer exklusiven Mitgliedschaft per Kundenkarte bot der Großhändler eine gänzlich neue Einkaufserfahrung. Heute zählt Metro hierzulande zwölf Großmärkte mit einer Gesamtverkaufsfläche von rund 140.000 m2, beschäftigt etwa 2.100 Vollzeit-Mitarbeiter und bietet ein Sortiment an rund 48.000 Food- und Non-Food-Artikeln, davon mehr als 2.000 regionale Produkte. 

Metro Österreich CEO Xavier Plotitza: "Die vergangenen 50 Jahre verdanken wir unseren Mitarbeitern, unseren Partnern und unseren Kunden. Gemeinsam sind wir groß geworden, gemeinsam haben wir unsere Sortimentsvielfalt und unsere Serviceangebote durch die Jahre entwickelt. Gemeinsam sind wir das Team Metro, das auch dann zusammenhält, wenn keine Jubelstimmung herrscht – wie aktuell aufgrund von Covid-19. Unsere Kunden dürfen immer auf die Qualität unserer Produkte und das faire Preis-Leistungs-Verhältnis vertrauen. Wir ermöglichen bestmögliche Planbarkeit und bieten Stabilität. Unsere jahrzehntelange Erfahrung im Großhandel macht uns zu dem Partner für alle Unternehmer. Das beweisen wir seit 50 Jahren und selbstverständlich auch in unserem Jubiläumsjahr, in dem es darum geht, die Hotellerie und Gastronomie in der Restartphase am besten zu begleiten. Darum geht es Metro immer, auch in den kommenden 50 Jahren."

Eigenmarken-Ausbau & nachhaltige Ziele

Das Jubiläum nahm der Großhändler zum Anlass, über einige künftige Pläne zu sprechen. Einer davon betrifft das Eigenmarkengeschäft, das in der Gastronomie bei über 20 Prozent liegt. In einigen Segmenten, wie etwa Tiefkühllösungen für die Gastronomie liegt der Anteil eigenen Angaben zufolge sogar über 40 Prozent. Der Anteil von Metro Premium, Metro Chef und Metro Professional wächst zudem stetig. Den höchsten Anteil weist man aktuell in den Warengruppen Office/Schreibwaren, Molkereiprodukte, Obst & Gemüse, Konserven, Tiefkühl- und Einweggeschirr. Der Plan für die kommenden zehn Jahren lautet, diesen auf 26 bis 28 Prozent zu steigern. "Unsere Metro-Marken schaffen Vertrauen. Wir entwickeln sie gemeinsam mit unseren Einkäufern, mit unseren Executive Chefs und unseren Gastronomie-Kunden stetig weiter; und zwar nach Rezepturen, die diese benötigen", berichtet der CEO. Dabei spielen auch ökologische Lösungen eine immer wichtigere Rolle. Alle Metro-Länder haben sich dazu verpflichtet, bis 2025 herkömmliche Einwegkunststoffe durch wiederverwendbare, recycelbare oder kompostierbare Alternativen zu ersetzen und den Übergang zu einer geschlossenen Kunststoff-Kreislaufwirtschaft zu fördern. Zahlreiche Produkte konnten zudem bereits von Plastik auf Kartonage umgestellt werden, womit jährlich mehr als 100 Tonnen Plastikmüll vermieden werden kann. 

Partnerschaftlich aus der Krise

Der krisengebeutelten Gastronomie greift Metro weiterhin unter die Arme, denn "am wichtigsten ist es derzeit, unseren Kunden beim Re-Start zu helfen. Wir haben das mit zahlreichen Initiativen bereits bewiesen – mit einem Finanzierungspaket, Stundungen, Aktivitäten zur Ersteindeckung und vielem mehr. Das ist unsere Investition in die Zukunft", so Plotitzer. Dazu gehört auch, weiterhin in die Digitalisierung der Gastronomie zu investieren, um den Arbeitsalltag erheblich zu erleichtern, wie etwa mit der Plattform Dish. Darüber hinaus wurden Kooperationen mit anderen Unternehmen abgeschlossen, wie Bawag P.S.K., OMV, Drei, Switch und Sixt, durch die Metro-Kunden von exklusiven Vorteilen profitieren und ihr Geschäft effizienter machen können, heißt es aus dem Unternehmen. 

stats