Metro: Metro positioniert sich neu
 
Metro

Metro positioniert sich neu

-

Der Cash & Carry Branchenprimus gönnt sich zum 50-jährigen Jubiläum eine Neuausrichtung mit noch gezielterem Fokus sowohl auf Lieferanten als auch auf Kunden.

Das Geschäftsjahr 2013 zählt mit einem Umsatz von 786 Millionen Euro für Metro Österreich zum erfolgreichsten der Firmengeschichte, wobei Geschäftsführer Marc Groenewoud die Hoffnung hegt, dass das heurige die 2013er-Bilanz noch einmal toppen könnte. "Wir sind bis jetzt bereits stärker gewachsen als im Vorjahr, doch die genauen Zahlen kommen erst."

Groenewoud sieht das erfreuliche Wachstum geographisch vor allem bei den neuen Märkten, "also in Simmering, Wels und Wr. Neustadt, wobei Vösendorf nach wie vor die unumstrittene Nummer 1 im internen Metro-Ranking ist". Worauf er und sein Offer Management Director Klaus Sauer ebenso stolz sind, ist das Unterscheidungs-Asset zum Mitbewerb. Groenewoud: "Wir verkaufen nicht nur Ware, sondern bieten ganzheitliche Lösungen für Köche, Gastro und die schnelle Küche. Ganz wichtig dabei ist das Verstehen der Bedürfnisse unserer Kunden."

Seit einiger Zeit fährt die Metro deshalb auch mit dem Slogan "You & Metro" am Flugblatt und in anderen Kommunikationsmedien, "nicht zuletzt auch deshalb um zu demonstrieren", so Groenewoud, "dass uns alle Partner wichtig sind - Lieferanten genau so wie Mitarbeiter und Kunden". Eindrucksvolles Zeichen in Richtung Lieferanten: Am Dienstag, den 30. September 2014 findet im Cineplexx am Wienerberg die 1. Lieferantenkonferenz der Metro Österreich statt.

Sortimentsmäßig setzt die Metro verstärkt auf regionale Anbieter, vor allem im Frischebereich. Insgesamt beträgt der Anteil an österreichischer Ware rund 20 Prozent. "Da die Metro selbst international agiert", erklärt Sauer, "sind wir nicht nur in 29 Ländern dieser Erde tätig, sondern bieten logischerweise auch internationale Produkte an."

Große Pläne hegt die Metro Österreich auch in Zukunft. So wird der Markt in Salzburg aufgelassen und - gemeinsam mit XXXLutz - komplett neu gebaut und der Markt in Langenzersdorf einer Generalrenovierung unterzogen, Auch über weitere Märkte denkt man nach, "allerdings", so Groenewoud, "eher über kleinere City-Märkte, wie sie in Frankreich und Italien üblich sind".

Nichts ändern will Groenewoud an der rigorosen Ausgrenzung von Privatkunden. "Wir sind für Wiederverkäufer und die Gastronomen da, sonst für niemanden. Da sind wir sehr streng." Wobei auch bei der Metro ein Trend offensichtlich ist: Nämlich jener hin zur Zustellung. Groenewoud: "Damit machen wir bereits mehr als 100 Millionen euro Umsatz."

stats