Metro: Metro verzeichnet Umsatzminus
 
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Metro verzeichnet Umsatzminus

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In Österreich betreibt Metro aktuell 12 C+C Märkte und 49 Filialen von Media-Markt. © Metro AG
In Österreich betreibt Metro aktuell 12 C+C Märkte und 49 Filialen von Media-Markt. © Metro AG

Der Handelskonzern Metro schließt das Geschäftsjahr 2015/16 mit einem Minus ab: Ursache sei der schwache Rubel. Alle Hoffnung liegt nun auf dem Weihnachtsgeschäft.

Der kurz vor der Aufspaltung stehende Handelskonzern Metro ist im Geschäftsjahr 2015/2016 (30.September) nach eigenen Angaben vom schwachen Rubel gebremst worden. Dadurch ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent auf 58,4 Mrd. Euro gesunken, teilte der Konzern mit. Währungs- und flächenbereinigt steigen die Erlöse leicht um 0,2 Prozent.

Stärkste Sparte ist der Großhandelsbereich C+C, der um 0,6 Prozent auf 29 Mrd. Euro zulegte. Die Elekronikmärkte Media Markt und Saturn verzeichnen auf gleicher Basis ein Plus von 0,1 Prozent auf 21,9 Mrd.Euro. Immerhin legt die Sparte im E-Commerce um 11 Prozent zu. Supermarkt-Tochter Real verzeichnet ein Minus von 3,3 Prozent auf 7,5 Mrd. Euro. Hier würden sich die Schließung von acht Märkten bemerkbar machen. Doch auch flächenbereinigt sinkt der Umsatz gegen den Markttrend um 1,1 Prozent.

Weihnachten soll es richten

Über das Ergebnis schweigt sich Konzern bislang aus, erst Mitte Dezember sollen hier Zahlen vorgelegt werden. Metro-Chef Olaf Koch sieht mit den vorgelegten Zahlen seine Jahresprognose als erreicht an. Zuversichtlich zeigte sich der Konzern zudem für das nun bald startende Weihnachtsgeschäft. Man erwarte ein freundliches Marktumfeld.

Auch mit den Aufspaltungsplänen seien die Düsseldorfer im Plan: "Die Vorbereitungen dafür schreiten planmäßig voran", erklärt Vorstandschef Koch. Bis Mitte 2017 soll Real und C+C als separate Tochter an die Börse gebracht werden. Am Dienstag hatte der Konzern bekanntgegeben, bis zu 500 Stellen in der Verwaltung der SB-Warenhaustochter Real zu streichen.

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