Lidl Österreich: Mindestlohn 10 Euro pro Stun...
 
Lidl Österreich

Mindestlohn 10 Euro pro Stunde

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Ab 1. Jänner 2014 zahlt Lidl Österreich seinen Beschäftigten freiwillig mindestens 10 Euro pro Stunde. Auch die Löhne jener tariflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits jetzt über 10 Euro verdienen, erhalten mit Jahresanfang einen freiwilligen Bonus von 5 Prozent auf den jeweils gültigen Kollektivvertrag.

Der Salzburger Lebensmittelhändler will damit das gesamte Team an der erfolgreichen Geschäftsentwicklung der letzten Jahre nachhaltig teilhaben lassen.

„Der Erfolg unseres Unternehmens hängt wesentlich vom Engagement und der Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Diese Wertschätzung für die Arbeit unseres gesamten Teams soll sich auch auf dem Lohnzettel widerspiegeln.“ So begründet Alexander Deopito, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich, warum sich das Unternehmen entschlossen hat, ab Jahresbeginn 2014 allen Beschäftigten einen Stundenlohn von mindestens zehn Euro zu garantieren.

„Das Jubiläumsjahr – Lidl Österreich ist seit 15 Jahren aktiv – ist ein schöner Anlass, das Lohnniveau unserer Mitarbeiter anzuheben. Die Erhöhung ist auch ein Dankeschön an alle Kolleginnen und Kollegen für das kontinuierliche Wachstum in diesen Jahren, “ sagt Deopito. Der Lebensmittelhändler will mit der freiwilligen Mehrzahlung auch das Image des Handels als Arbeitgeber aufwerten. 

Ab 1. Jänner 2014 wird bei Lidl Österreich niemand unter 10 Euro Stundenlohn bekommen. Umgelegt auf eine monatliche Arbeitszeit von 167 Stunden bedeutet das eine Entlohnung von mindestens 1.670 Euro statt der im Kollektivvertrag geregelten 1.450 Euro im Monat. Somit bezahlt das Salzburger Handelsunternehmen freiwillig 15 Prozent mehr Mindestgehalt.  Diese Maßnahme gilt für das Gehaltsgebiet A des KVs. Sie betrifft alle Bundesländer außer Salzburg und Vorarlberg.

Die Bundesländer Salzburg und Vorarlberg fallen in das Gehaltsgebiet B des Kollektivvertrags, wo eine etwas höhere Entlohnung geregelt ist. Hier zahlt Lidl Österreich einen Stundenlohn von  mindestens 11 Euro. Der Monatslohn von 1.837 Euro liegt somit deutlich über den im KV vorgesehenen 1.466 Euro.

Auch jene tariflichen Mitarbeiter, die schon jetzt mehr als die 10 bzw. 11 Euro pro Stunde verdienen, profitieren am Jahresanfang von einer kräftigen Lohnerhöhung. Lidl Österreich zahlt einen freiwilligen Bonus von 5 Prozent auf den jeweils gültigen Kollektivvertrag. Beschäftigte, die über dem neuen Lidl-Mindestlohn samt 5 Prozent Aufschlag liegen, erhalten zumindest die jeweilige festgelegte KV-Erhöhung von ca. 2,5 Prozent. Etwaige kollektivvertraglich vorgesehene Zuschläge, beispielsweise für Mehr- und Überstunden, verlängerte Öffnungszeiten, Sonn- und Feiertage, werden durch die Aufzahlung nicht eingeschränkt, weil Lidl Österreich in den Filialen keine All-In-Verträge abschließt. Die geleisteten Arbeitszeiten werden durch eine elektronische Zeiterfassung minutengenau erfasst und abgerechnet.

Diese Gehaltserhöhung betrifft nicht nur alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Lidl Österreich, sondern auch alle Leih- und Leasingarbeiter, die bei Bedarf fallweise mitarbeiten.

„In der Schweiz und in Deutschland hat Lidl mit der Einführung eines Mindestlohns gute Erfahrungen gemacht“, sagte Deopito: „Diese monetäre Anerkennung ist nur eine von vielen Maßnahmen, um Lidl Österreich als attraktiven Arbeitgeber zu stärken. Wir wollen unseren Beschäftigten ausgezeichnete Arbeitsbedingungen, gezielte Förderung und eine gute Entlohnung bieten.“
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