RegioData Research GmbH: Mit den Möbeln geht’...
 
RegioData Research GmbH

Mit den Möbeln geht’s voran

RegioData Research
© RegioData Research
© RegioData Research

Nach einigen Jahren der Flaute wächst der Gesamtmarkt im heimischen Möbelhandel wieder.

Nach einer langen Phase der Stagnation zeigt der Möbelmarkt eine Aufwärtsentwicklung: Im letzten Jahr ist der Gesamtumsatz um 2,8 Prozent nominell gestiegen, und so wird es vermutlich auch weitergehen, sagt die RegioData-Studie. Pro Jahr gibt jeder Österreicher durchschnittlich 746 Euro für Möbel und Einrichtungsgegenstände aus. Die Ausgaben steigen insbesondere in den Sortimenten Dekorationsartikel, Gartenmöbel, Beleuchtung und Saisonware. Der Onlineanteil im Möbelhandel liegt bei zehn Prozent und wird – aufgrund von bestehenden, starken Anbietern und aufstrebenden, neuen Online-Spezialisten – auch weiterhin steigen. Wie sich das in den Marktanteilen der großen Player in Österreich niederschlägt, zeigt die nebenstehende Grafik.

Erwähnenswert ist auch: Die Umsätze haben sich im österreichischen Möbeleinzelhandel 2017 auch ohne Expansion der Verkaufsflächen positiv entwickelt, sodass ein Anstieg der Flächenproduktivität um 2,6 % erzielt werden konnte. Österreichs Verkaufsflächendichte ist mit 31 m² pro 100 Einwohner extrem hoch und erreicht damit europaweit Platz 1. Dass die Flaute in der Möbelbranche nun von einem kräftigen Wind abgelöst wurde, ist insgesamt der höheren Kaufkraft – und damit einhergehend der verstärkten Wohnbautätigkeit – zu verdanken sowie Tourismuszuwächsen.
stats