EHI: Mitarbeiter finden Gefallen an Self-Chec...
 
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Mitarbeiter finden Gefallen an Self-Checkout

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Die Mitarbeiter am Self-Checkout haben viele Aufgaben. © EHI
Die Mitarbeiter am Self-Checkout haben viele Aufgaben. © EHI

Die Akzeptanz von Selbstbediener-Kassen bei den Mitarbeitern nimmt laut einer Studie des EHI zu. Bessere Schulung mit den Systemen wäre aber wünschenswert.

Self-Checkout-Systeme, oder auch Selbstbediener-Kassen genannt, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Dazu trägt auch die Akzeptanz der Systeme beim Personal bei, denn sie fungieren als Vermittler zwischen Technologie und Kunden. Fast zwei Drittel der Mitarbeiter an Self-Checkout-Systemen (SCO) finden ihren Arbeitsplatz angenehm, weil sie den intensiven Kundenkontakt schätzen und  ihre Tätigkeit abwechslungsreich ist, so das Ergebnis einer EHI-Studie. 

Allerdings sehen sie bei der Tätigkeit an den SCO-Systemen oft mit Kundenbeschwerden konfrontiert, auf die sie nicht ausreichend vorbereitet sind. Gut die Hälfte habe eine interne System-Schulung erhalten, immerhin 16 Prozent waren auf „learning by doing“ angewiesen, so ein weiteres Ergebnis der EHI-Umfrage. Das Kölner Handelsinstitut EHI will nun einen Schulungsleitfaden für SCO-Personal erarbeiten, der im Spätsommer erscheint.

Die Hälfte der Befragten hält die Arbeit an einer SCO-Kasse anspruchsvoller als die Tätigkeit an einer herkömmlichen Kasse. Drei Viertel von ihnen unterstützt die Kunden zudem beim Einpacken der Ware. Die Hälfte der SCO-Kassenkräfte sieht als Vorteil des Arbeitsplatzes, dass die Bargeldzahlung automatisiert erfolgt und so weniger Fehler passieren.

Die gesamten Ergebnisse der EHI Befragung sind im kostenlosen Whitepaper „Self-Checkoutsysteme aus Mitarbeitersicht“ zusammengefasst, der bei EHI erhältlich ist. Die Datenbasis beruht auf Interviews von 57 Mitarbeiter in 10 Unternehmen, davon 50 Mitarbeiter an SCO-Kassen.
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