VOEB: Mülltrennung vor Recycling
 
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Mülltrennung vor Recycling

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Hans Roth, Präsident des VOEB © VOEB
Hans Roth, Präsident des VOEB © VOEB

Der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) ruft angesichts des steigendem Müllaufkommen zur verstärkten Vermeidung, Trennung und Wiederverwertung von Abfall auf.

Mit diesem Aufruf bezieht sich der VOEB auf den aktuellen Eurostat-Bericht. Dieser zeigt, dass die Österreicher bei der Produktion von Hausmüll im EU-Spitzenfeld liegen. Der Abfallwirtschaftsbericht des Nachhaltigkeitsministeriums prognostiziert bis 2021 ein steigendes Abfallaufkommen auf über 65 Millionen Tonnen pro Jahr. Und dann gibt es noch das Kreislaufwirtschaftspaket der EU, das höhere Recyclingquoten fordert. Die privaten Entsorgungsbetriebe seien zwar gewappnet, um diese Quoten zu erfüllen, seien aber auf die Mithilfe aller Beteiligten angewiesen.

„Neben der Müllvermeidung ist die korrekte Trennung von Abfall immens wichtig“, erklärt Hans Roth, Präsident des VOEB, den erneuten Aufruf. „Nur aus sortenreinem Abfall können unsere Betriebe wertvolle Sekundärrohstoffe entwickeln, die in der Industrie wieder zum Einsatz kommen.“ So sollten Papier, Glas und Kunststoff, aber auch Metall, Biomüll, Elektroschrott oder Batterien unbedingt getrennt gesammelt werden und keinesfalls im Hausmüll landen. Der VOEB vertritt mehr als 220 private Entsorger mit 43.0000 Mitarbeitern in über 1.100 High-Tech-Anlagen. Sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf bei der Sammlung und Verwertung des Abfalls in Österreich.
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