Muttertag: Mütter als wichtiger Impuls für de...
 
Muttertag

Mütter als wichtiger Impuls für den Handel

JenkoAtaman/stock.adobe.com

Die Wirtschaftskammer rechnet mit 220 Millionen Euro, welche die Österreicher zum Muttertag ausgeben. Blumen stehen dabei weiterhin ganz oben auf der Schenkungsliste.

Wenn die Österreicher ihre Mütter hochleben lassen, dann frohlockt auch der Handel oder wie es Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), ausdrückt: "Der kommende Sonntag bietet nicht nur für Mütter, sondern auch für den heimischen Handel einen Anlass zum Feiern. Und ein solcher Anlass ist nach gut zwei Jahren Corona plus neuen Unsicherheiten mehr als willkommen." Nach einer Studie, die zusammen mit dem KMU Forschung Austria erhoben wurde, erwartet man Ausgaben in der Höhe von 220 Millionen Euro, wobei die Österreicher etwa 50 Euro pro Person ausgeben. Der Handelsverband kommt gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Mindtake Research sogar auf 240 Millionen Euro und durchschnittlich 73 Euro.

Einig ist man sich dabei, wofür das Geld ausgegeben wird. Schokolade beziehungsweise Süßwaren, Ausflüge und Restaurantbesuche stehen hoch im Kurs. Nichts schlägt aber den traditionellen Blumenstrauß. "Für den Blumenhandel ist der Muttertag neben dem Valentinstag sogar der umsatzstärkste Tag des Jahres", sagt Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes. Besonders beliebt sind Rosen, Orchideen und Tulpen.

70 Prozent planen Geschenk ein

Dabei planen eher Männer für den zweiten Sonntag im Mai ein Geschenk ein und geben dabei im Schnitt auch mehr aus. Das liegt unter anderem auch daran, dass neben der eigenen Mutter oder Großmutter, gerne auch die Partnerin beschenkt wird. Laut Handelsverband wollen sieben von zehn Österreicher etwas verschenken. Eingekauft wird dabei überraschenderweise am häufigsten abseits der Einkaufsstraßen, aber auch der Supermarkt oder Diskonter sind beliebte Anlaufstellen, sowie Onlineshops.

Trotz der guten Stimmung hinsichtlich des Muttertags nutzt Reiner Trefelik dennoch die Gelegenheit, um sich noch einmal das baldige Ende der Maskenpflicht im Handel zu wünschen. "Das würde die im Einzelhandel arbeitenden Mütter, aber auch viele andere Mitarbeiter sowie Kunden im lebensnotwendigen Handel freuen." Eine Forderung, die auch Gewerkschaft, Handelsverband und Handelsketten unterstützen. Eine Entscheidung seitens der Regierung gibt es diesbezüglich aber noch nicht.
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