Nah&Frisch: MNS-Masken stehen bereit, doch we...
 
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MNS-Masken stehen bereit, doch wer übernimmt die Kosten?

Johannes Brunnbauer

Ab Montag stehen auch den Nah&Frisch-Kunden Masken zur Verfügung. Problematisch wird jedoch ihre Finanzierung, die laut Geschäftsführer Hannes Wuchterl nicht auf den Händlern hängen bleiben darf.

Als eine jener Handelsfirmen, die von der Maskenpflicht im Lebensmittelhandel völlig überrumpelt wurde, meldet Nah&Frisch Geschäftsführer Hannes Wuchterl nun, dass man für seine Kunden ausreichend MNS-Masken organisieren konnte, die ab Montag ausgegeben werden. „Wir haben viel Energie und Herzblut hineingesteckt, um trotz der schwierigen Ausgangslage schon ab Montag unseren Kunden bei vielen Nah&Frisch Kaufleuten MNS-Masken anbieten zu können. Wir sind stolz darauf, so auch in die kleinen und kleinsten Gemeinden Österreichs bestmöglichen Schutz vor gegenseitiger Ansteckung zu bringen.“

Wuchterl zufolge bemüht sich Nah&Frisch laufend zusätzliche Masken zu bekommen, ob eine 100-prozentige Versorgung aller Nah&Frisch Geschäfte mit Montag machbar ist, sei allerdings noch offen. Nah&Frisch Kaufleute werden daher zusätzlich auf Plakaten vor den Geschäften, ihre Kunden, die noch keine Maske haben, ersuchen, Mund und Nase mit einem Schal oder einem Tuch zu bedecken. „Alle Experten versichern uns, dass dies eine adäquate Maßnahme ist, für alle die noch keine Maske haben." 

„Die Kosten dürfen nicht an den kleinen selbstständigen Kaufleuten und ihren beliefernden Großhandelshäusern hängen bleiben, die über die Maßnahmen zu spät informiert wurden. “
Hannes Wuchterl

Noch ungeklärt ist jedoch die Finanzierung der Masken, deren Beschaffung am Markt unter den aktuellen Bedingungen, auch von den finanziellen Möglichkeiten her, ein enormer Kraftakt ist, so Wuchterl. „Das Wichtigste ist jetzt der gegenseitige Schutz im Geschäft. Die Kosten dürfen aber nicht an den kleinen selbstständigen Kaufleuten und ihren beliefernden Großhandelshäusern hängen bleiben, die über die Maßnahmen zu spät informiert wurden. Hier haben wir Gesprächsbedarf mit der Regierung", fordert der Geschäftsführer.

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