Nah&Frisch : Strategie geht auf
 
Nah&Frisch
Nah&Frisch-Geschäftsführer Hannes Wuchterl zeigt sich mit dem vergangenen Jahr zufrieden.
Nah&Frisch-Geschäftsführer Hannes Wuchterl zeigt sich mit dem vergangenen Jahr zufrieden.

Der Nahversorger blickt positiv auf das vergangene Jahr zurück, das von Modernisierung und Umsatzoptimierung pro Geschäft geprägt war.

460 Nah&Frisch Geschäfte gibt es aktuell in ganz Österreich und werden von den Großhandelshäuser Kastner, Kiennast, die Unimarkt Gruppe sowie Wedl beliefert. 18 neue Läden wurden allein 2019 eröffnet und 23 weitere an neue Kaufleute übergeben. So konnte ein Außenhandelsumsatz von 290 Millionen Euro verzeichnet werden. Der Umsatz der selbstständigen Kaufleute an ihren Standorten stieg dabei um knapp 1,5 Prozent. "Wir arbeiten nicht nur am oberen Ende der Marke, wir sind uns auch bewusst, dass es auch einmal notwendig ist, Standorte die nicht mehr zu einem modernen Markenbild passen vom Netz zu nehmen. Weniger ist hier definitiv mehr", beschreibt Nah&Frisch Geschäftsführer Hannes Wuchterl die Strategie und sagt weiter: "In erster Linie geht es uns darum, gemeinsam mit unseren selbstständigen Kaufleuten Standorte zu sichern und weiter zu entwickeln. Wir sind damit der Garant einer echten Nahversorgung am Land."

In diesem Sinne wurde vergangenes Jahr damit begonnen, den Markenauftritt behutsam zu modernisieren. Ein erster Schritt ist die Modernisierung der Geschäftsflächen. Zudem stellt Nah&Frisch nach dem nach eigenen Angaben erfolgreichen Konzept "aus'm Dorf" 2020 ein weiteres Konzept in Aussicht, das für zusätzliche Umsätze bei den Kaufleuten sorgen soll.

Ein Schlüssel bei der positiven Weiterentwicklung von Nah&Frisch sei auch Industrie und Markant Österreich, so Nah&Frisch. "Die Industrie beweist sich als verlässlicher Partner der Nah&Frisch Kaufleute beim Projekt, Nahversorgung nicht nur zu sichern, sondern im ländlichen Bereich auch zu verbessern. Ohne dem hohen Maß an Kooperation seitens der Industrie wäre die Rolle des Nahversorgers am Lande für unsere Kaufleute ungleich schwieriger", ist sich auch Thomas Zechner, Geschäftsführer von Markant Österreich sicher.
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