Kastner: „Natur im Betrieb“: Kastner prescht ...
 
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„Natur im Betrieb“: Kastner prescht vor

Claus Schindler
v.l.: DI Lukas Schlosser, Ingrid Graf, Mag.iur. Christoph Pinter, LL.M. (UQ), Christof Kastner, DI Christoph Fach, BR KommR Sonja Zwazl, DI (FH) Ute Blaich, Mag. Franz Maier, Doris Pfeiffer, Prok. Stefan Kastner © Claus Schindler
v.l.: DI Lukas Schlosser, Ingrid Graf, Mag.iur. Christoph Pinter, LL.M. (UQ), Christof Kastner, DI Christoph Fach, BR KommR Sonja Zwazl, DI (FH) Ute Blaich, Mag. Franz Maier, Doris Pfeiffer, Prok. Stefan Kastner © Claus Schindler

Ein Stück Natur auf dem eigenen Betriebsgelände – das ist beim Handelsunternehmen Kastner in Zwettl nun Realität geworden.

Ein naturnah gestaltetes Firmenareal unterscheidet sich funktionell nicht von einem „normalen“ Firmenareal: Der primäre Zweck des Geländes bleibt die wirtschaftliche Tätigkeit. Allerdings werden vorhandene Möglichkeiten, der Natur Raum auf dem Firmengelände zu geben, konsequent und gezielt genutzt. Grundlage dafür ist eine neue gemeinsame Förderschiene der Ökologischen Betriebsberatung der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) mit dem Ökomanagement des Landes NÖ. Als Teil der CSR-Beratung (Corporate Social Responsibility) kann damit auch die Gestaltung von „naturnahen Firmenarealen“ unterstützt werden. Kurzberatungen bis zu 8 Stunden werden zu 100 Prozent gefördert, darüber hinausgehende Schwerpunktberatungen bis zu 40 Stunden mit 60 Euro pro Stunde.

Positiv für Natur und Betriebsklima

„Mit dem Projekt leisten wir als Unternehmen in Kooperation mit dem Ökokreis bewusst einen Beitrag zum Schutz und Erhalt unserer Umwelt und unserer regionalen Pflanzenwelt“, umreißt Firmen-Chef Christof Kastner den Sinn der Aktion. „Eigene Info-Tafeln zum Projekt sorgen zusätzlich für Umweltbewusstsein und Wissensvermittlung, das gesamte Arbeitsumfeld wird durch das Projekt aufgelockert. Ein Stück Natur im Betrieb lohnt sich.“ Projektleiter und CSR-Beauftragter bei Kastner DI Lukas Schlosser ergänzt: „Der Verlust an Biodiversität schwächt massiv Ökosystemleistungen, wie zum Beispiel gesunde Böden, sauberes Wasser, wertvolle Lebensmittel, und vieles mehr. Als Lebensmittelgroßhändler ist es für uns daher ein großes Anliegen, auch in diesem Bereich einen wertvollen Beitrag für Gesellschaft und Umwelt zu leisten.“

Eine Win-win-Situation

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl ist überzeugt, dass sich Projekte wie das Anlegen von naturnahen Firmenarealen „positiv auf das gesamte Betriebsklima auswirken. Es schweißt noch mehr zusammen, wenn Unternehmer und Beschäftigte zusätzlich zur üblichen Geschäftstätigkeit auch gemeinsam für die Umwelt aktiv werden. Wo es ökonomisch und ökologisch gleichermaßen sinnvoll und möglich ist, kann es auch blühende Natur statt glühender Beton sein.“ – Die Förderaktion für „naturnahe Firmenareale“ wurde im Rahmen des derzeit laufenden EU-Projekts „Wirtschaft und Natur NÖ“ entwickelt. Das Projekt steht unter dem Motto „Unternehmen übernehmen Verantwortung“. Es wird gemeinsam durch die Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu), den Umweltdachverband und den Biosphärenpark Wienerwald durchgeführt, und von den Abteilungen Naturschutz sowie Wirtschaft, Tourismus und Technologie des Landes Niederösterreich und der WKNÖ unterstützt. „Wirtschaft und Natur NÖ“ wird vom Life-Programm der EU gefördert.
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