Lekkerland Österreich: Neue Paketstraße fürs ...
 
Lekkerland Österreich

Neue Paketstraße fürs neue Jahr

Carina Walter
Michael Bandur, Logistikleiter bei Lekkerland. © Carina Walter
Michael Bandur, Logistikleiter bei Lekkerland. © Carina Walter

Das Volumen soll sich so von 20.000 auf 50.000 Lieferungen pro Jahr erhöhen. Weitere Neuerungen bei Lekkerland gibt es beim Transport von Tiefkühl- und Frischeware.

Lekkerland will mit verbessertem Service ins Jahr 2018 starten. Bisher wurden rund 20.000 Pakete an Tankstellen, Baumärkte etc. pro Jahr geliefert. Dieses Volumen soll sich nun mit einer neuen Paketstraße erhöhen und auf 50.000 Pakete per anno anwachsen. Diese wurde bereits 2017 in Betrieb genommen. Die neue Paketstraße macht es möglich, die einzelnen Artikel noch schneller und effizienter zu verpacken und auf den Versand – dieser wird weiterhin von der Österreichischen Post durchgeführt – vorzubereiten. „Wir können flexibler als bisher agieren und noch stärker auf kundenspezifische Anforderungen individuell eingehen“, so Geschäftsführer Emmanuel Fink. „Bestehende Strukturen in der Großlogistik bei Bestandskunden bleiben natürlich weiterhin bestehen.“

Weiters sollen sich dadurch auch Vorteile für die Mitarbeiter ergeben, wie Michael Bandur, Logistikleiter von Lekkerland, betont: „Mit der Einführung der modernen Paketstraße konnte auch die Ergonomie am Arbeitsplatz verbessert werden und das Heben und Tragen der Kartons durch Tragegriffe erleichtert werden.“

Eigene Frischebox entwickelt
Bei Lekkerland gibt es aber noch weitere Neuigkeiten zu vermelden. Die CO2-Füllanlage in Ternitz wurde stationiert, damit die Tiefkühl-Isotainer vor Ort befüllt werden können. So kann auch die geforderte Tiefkühltemperatur von der Bereitstellung für die Auslieferung bis zur Anlieferung beim Kunden am nächsten Tag gehalten werden. Die Isotainer können zudem bei Frische-Produkten eingesetzt werden. Weiters wurde eine eigene Frischebox mit mobilem Temperatur-Datenlogger entwickelt. Dies garantiert, dass die Temperatur während der Lieferung aufgezeichnet und kontrolliert werden kann. Besonders bei Kleinmengen an frischen Produkten, die zeitnah geliefert werden, sollen diese zum Einsatz kommen. „Gerade im B2B-Bereich ist das von großer Bedeutung“, so Fink weiter.

Geschäftsführer Emmanuel Fink © Marc Antonio Manuguerra
Marc Antonio Manuguerra
Geschäftsführer Emmanuel Fink © Marc Antonio Manuguerra
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