Rewe International: Neues von den Schmetterli...
 
Rewe International

Neues von den Schmetterlingen

Blühendes Österreich
Admiral auf Platz 1, von Citizen Scientist Daniel Pabinger © Blühendes Österreich
Admiral auf Platz 1, von Citizen Scientist Daniel Pabinger © Blühendes Österreich

Die Nachhaltigkeitsinitiative von Rewe International „Blühendes Österreich“ und Global 2000 feierten den Tag des Schmetterlings – 14. März – mit Ergebnissen der Schmetterlingszählung 2017.

8.000 Beteiligte haben in nur einem Jahr 32.000 Schmetterlinge gezählt. Die gesamte Auswertung der Zählung der Schmetterlinge über die App „Schmetterlinge Österreichs“ liegt anlässlich des Tags des Schmetterlings am 14. März nun vor.

Wichtigste Fakten der Schmetterlingszählung 2017

• Häufigster Schmetterling: Admiral (1.604 gezählte Individuen), dicht gefolgt von Kaisermantel mit nur 35 Exemplaren weniger, Großes Ochsenauge (1.413) auf drittem Platz.

• Artenreichstes Bundesland ist Niederösterreich mit 96 Tagfalterarten – wenig verwunderlich, bietet dieses Bundesland mehr Lebensraum für Schmetterlinge als alle Länder in Nordeuropa zusammen, gefolgt von Kärnten mit 94 Arten und der Steiermark auf dem dritten Platz, wo dank der engagierten User 92 Arten gezählt werden konnten.

• 140 beobachtete Tagfalterarten, das deckt zwei Drittel aller bisher in Österreich nachgewiesenen Tagfalterarten ab.

• 2017: 26.010 Meldungen zu Schmetterlingen in Österreich, davon Tagfalter 21.517 Meldungen (82,7 %) und Nachtfalter 4.492 (17,3 %) Meldungen.

• Wachstum der Meldungen um 450 Prozent in einem Jahr auf insgesamt 32.000 Meldungen.

• 100 Citizen Scientists meldeten jeweils mehr als 30 Tagfalter.

• 20 Citizen Scientists meldeten jeweils mehr als 150 Tagfalter.

Unter den gemeldeten Schmetterlingen befinden sich vom Aussterben bedrohte Arten und lange nicht mehr nachgewiesene Bläulingsarten. Zum Beispiel konnte die Sichtung der Berghexe 2016 zum ersten Mal überhaupt in St. Pölten bestätigt werden. 2018 versuchen die Citizen Scientists deshalb diese seltene Art in dieser Umgebung erneut zu finden. Zahlreiche Beobachtungen des Russischen Bären tragen zu einer deutlich besseren Kenntnis seiner Verbreitung bei. Die Highlights der Schmetterlingszählung 2017 sowie der dazugehörige wissenschaftliche Endbericht ist auf www.schmetterlingsapp.at zu finden.
stats