Zielpunkt: Neues Zielpunkt-Konzept in Wien 22
 
Zielpunkt

Neues Zielpunkt-Konzept in Wien 22

-

Die angekündigte Neukonzipierung von Zielpunkt wurde nach dem Markt in Wien 23 nun auch in Wien 22 umgesetzt. Nach wie vor werden verschiedenste Module getestet. Am Standort Rennbahnweg 38 gibt es erstmals einen Snackbereich mit Sitzplätzen.

Nur 21 Parkplätze beim völlig umgebauten Zielpunkt am Rennbahnweg 38a im Wiener Bezirk Donaustadt? „Wir leben nicht von Parkplätzen, sondern von der speziellen Frequenzlage“, sagt Zielpunkt-Geschäftsführer Thomas Janny. Und das ist neben dem großen Einzugsgebiet die direkte Lage neben der U1 Station Rennbahnweg. Beim für die Journalisten anberaumten abendlichen Presserundgang am 16. Juli, einen Tag vor der offiziellen Eröffnung, strömten die Menschen von der Station geradewegs zum Zielpunkt – und mussten auf den nächsten Tag vertröstet werden.

Der an diesem Standort komplett neu gestaltete Zielpunkt wurde dort bereits 1998 errichtet und dümpelte mehr oder weniger vor sich hin. Die Erweiterung der U1-Trasse entpuppte sich als wahrer Glücksfall. Und entsprechend der Hochfrequenzlage wird in der Brutto-Verkaufsfläche von ca. 850 m² auch erstmals ein neues Modul getestet, nämlich ein eigener Snackbereich mit Sitzplätzen, der sich gleich im Eingangsbereich, nach der Kassenzone (2 Kassen, 1 Schnellkassa) und direkt neben der Feinkosttheke befindet. Man will jene Kunden, die sich schnell einen Snack kaufen und ihn vielleicht auch gleich im Snackbereich essen wollen, eben nicht durchs ganze Geschäft laufen lassen. Wer im durch Glas umgebenen, auf einer Seite offenen Sitzbereich snackt, bezahlt erst nach dem Verzehr, und nicht schon vorher.

In unmittelbarer Nähe, vis à vis der Feinkosttheke, ist die Vitrine mit ultrafrischen Snacks wie Obst und Salat bestückt, eine Erweiterung der Convenience-Idee im ersten auf das neue Konzept Ende des Vorjahres umgestellten Zielpunkts in der Draschestraße in Wien 23.

Dort liegt unmittelbar im Eingangsbereich die große Obst- und Gemüseabteilung, die am Rennbahnweg wegen des Snackbereichs erst nach dem gesamten Feinkostbereich angesiedelt ist. Das Sortiment umfasst 146 Artikel, davon 49 aus Österreich und 27 Bioprodukte. Als fixen Konzeptbestandteil setzt man bei der Sortimentspräsentation auf Themenblöcke, sprich alles rund ums Frühstück usw.

Der Markt präsentiert sich lichtdurchflutet, was neben dem modernen LED-Beleuchtungssystem auch durch die große Glasfassade unterstützt wird. Wie am Standort Draschestraße sind die Gänge im Geschäft breit, es gibt keine Kundenzwangsführung und man hat auch wieder den „Marktplatz“ gestaltet, der durch ein von der Theke hängendes, kreisförmig designtes Element eingegrenzt ist . Je nach Saison werden verschiedenste Warengruppen gemeinsam präsentiert, wie z. B Bier, Wein, Snacks. Bier wird nicht nach Marken, sondern nach Sorten sortiert, was für die Verbraucher den leichteren Überblick geben soll. Erstmals umgesetzt wurde dabei auch ein Regalmeter mit österreichischen Top-Winzern und internationalen Weinen für die jüngere Klientel, womit man sich auch vom Mitbewerb abheben will.

Das tut man auch, in dem es keine Displays der Markenartikelhersteller gibt, aber natürlich nicht auf Zweitplatzierungen und Sonderangebote verzichtet.

Der Zielpunkt-Finanzchef Stephan Seyfried verrät die Investitionssumme für den Standort Rennbahnweg nicht, sondern spricht von einer sechsstelligen Euro-Summe. In den Standort Draschestraße wurden 700.000 Euro investiert. Thomas Janny erwartet sich durch den neu konzipierten Markt am Rennbahnweg ein Umsatzplus von 25 Prozent. Das ist deshalb so hoch, weil die einst von Schirnhofer betriebene Feinkosttheke jetzt von Zielpunkt selbst betrieben wird.

Janny rechnet mit 2000 Kunden pro Tag – und den ersten Franchisenehmer will er im ersten Quartal des nächsten Jahres vorstellen.

 Zielpunkt Rennbahnweg auf 1 Blick:

Standort hat 21 Parkplätze; Öffnungszeiten Montag bis Dienstag 7.15 bis 19.00 Uhr, Freitag bis 19.30 Uhr, Samstag 7.15 bis 18.00 Uhr

VKFL Brutto: 847 m²; Mitarbeiter: 15

Sortiment: ca. 5.500 Artikel, davon z.B. 250 Feinkostartikel und ca. 300 der Eigenmarke „Jeden Tag“

Nach dem Zielpunkt-Prototyp in der Draschestraße, Wien 23, der Ende des Vorjahres auf Basis eines neuen Konzepts mit einer Investitionssumme von rund 700.000 Euro eröffnet wurde, ist der Zielpunkt am Rennbahnweg die Weiterentwicklung und Verfeinerung des Prototyp-Konzepts mit ähnlich hoher Investition. Völlig neu ist etwa die Feinkosttheke mit Snackbereich samt Sitzplätzen oder Coffe-to-go von Dallmayr. Erweitert wurde das Convenience-Angebot in eigener Vitrine um verzehrfertige Snacks. In der Feinkost-Bedientheke wird u.a. Almo Almochsen-Rindfleisch von Schirnhofer verkauft, von dem auch das Schweinefleisch kommt. Weiterhin setzt man auf die sogenannten „Frische-Profis“, die fachkundig ausgebildeten Mitarbeiter in der Obst- und Gemüseabteilung und hat auch wie in der Draschestraße die Außenfront des Ladens als Glasfassade gestaltet. Den Fokus Nachhaltigkeit setzt man mit stromsparender LED-Beleuchtung und energiesparenden Wärmepumpen.
stats