Nielsen: Nielsen App zeigt Wirtschaftsaufschw...
 
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Nielsen App zeigt Wirtschaftsaufschwung

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Die App zeigt die Entwicklung im LEH und DFH – bei den Produkten des täglichen Lebens gaben die Österreicher 2017 um 0,9 Mrd. Euro mehr aus als im Jahr davor. Die heimischen Konsumenten schauen dennoch auf den Preis und sind Schnäppchenjäger.

Die App „Nielsen Consumers 2018“ zeigt die aktuellen Entwicklungen im heimischen Handel. (Über den Nielsen-Zensus 2017 LEH haben wir erst kürzlich in unserer Juli/August-Ausgabe berichtet.) 2017 gaben die Österreicher 22,7 Milliarden Euro für Produkte des täglichen Bedarfs im LEH und DFH aus. Das sind um 0,9 Milliarden Euro mehr als noch 2016. Im LEH wurden 20,8 Milliarden Euro umgesetzt, das ergibt ein Plus von 4,3 Prozent und ist das stärkste Wachstum seit neun Jahren. Im LEH und DFH ist weiterhin zu beobachten, dass die Eigenmarktanteile steigen: So gaben 2017 53 Prozent der Verbraucher an, mehr Handelsmarken zu kaufen – das sind um 15 Prozent mehr als im Jahr davor. Im Bereich Food liegt die Bedeutung der Eigenmarke im Lebensmitteleinzelhandel ohne Hofer/Lidl bei mehr als 21 Prozent. Im Sinken begriffen ist dafür die Anzahl der Geschäfte: Die Zahl der Standorte verringerte sich 2017 auf 5.273.

Zu den einzelnen Kategorien: Den höchsten Umsatz konnten im Bereich Lebensmittel Molkereiprodukte (2,2 Milliarden Euro), Alkoholfreie Getränke und Convenience (jeweils 1,4 Milliarden Euro) erzielen. Im DFH waren es 2017 die Kategorien Körperpflege (0,52 Milliarden Euro), Papier/Hygiene + Heim (0,37 Milliarden Euro) und Heimtier (0,31 Milliarden Euro). Die Umsätze stiegen vor allem bei den Harddiscountern (8,5 Prozent), gefolgt von den Supermärkten (3,8 Prozent) und den Verbrauchermärkten (2,8 Prozent). Der Drogeriefachhandel stagniert mit einem Plus von 0,3 Prozent.

Österreicher als preissensible Konsumenten
Wenn die österreichischen Konsumenten shoppen, spielt der Preis eine wichtige Rolle. 21 Prozent etwa wechseln das Geschäft bei jedem Einkauf – je nachdem, wo das beste Angebot vorherrscht. Und 23 Prozent kaufen Marken dort, wo sich diese gerade im Angebot befinden. 40 Prozent suchen in ihrem gewohnten Geschäft gezielt nach Angeboten. 36 Prozent der Befragten gaben laut Nielsen sogar an, die meisten Preise zu kennen und Veränderungen sofort wahrzunehmen.

Die App von Nielsen steht für iOS und Android zum Download bereit und bietet Ihnen detailliertere Zahlen an.
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