Observer: Österreicher wünschen sich Gastro z...
 
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Österreicher wünschen sich Gastro zurück

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40 Prozent der Befragten freuen sich besonders darauf, nach der Krise wieder auswärts zu essen und zu trinken.
40 Prozent der Befragten freuen sich besonders darauf, nach der Krise wieder auswärts zu essen und zu trinken.

Die Marktforschung des Observer hat eine österreichweite Befragung unter 1.000 Personen durchgeführt, sie nach ihren Ängsten befragt und worauf sie sich am meisten freuen, wenn die Corona-Krise zu Ende geht.

Österreich ist ein Gastro-Land – dementsprechend groß wird die Freude sein, wenn die zahlreichen heimischen Restaurants und Bars wieder öffnen dürfen. In einer Studie des Observer, in der 1.000 Personen zur aktuellen Lage in Zeiten des Coronavirus befragt wurden, gaben 40 Prozent an, sich besonders auf das auswärts Essen und Trinken zu freuen. An erster Stelle steht natürlich der Kontakt zu Familie und Freunden (63 Prozent). Das Einkaufen dagegen (außer im Supermarkt, in der Drogerie oder in der Trafik) vermissen dagegen nur 31 Prozent, wobei die bis 29-jährigen das Shoppen mehr vermissen (37 Prozent), als die bis 69-jährigen (27 Prozent).

Frauen wollen "garteln" & Männer vermissen Sport- und Elektrohandel

Baumärkte werden signifikant mehr vermisst, als Garten- und Blumenmärkte, wobei sich Mann und Frau beim Baumarkt einig sind (62 Prozent), beim Garten jedoch die Frauen deutlich stärker vermissen (58 zu 42 Prozent). Parfümerien, Bekleidungshandel, Schuhgeschäfte und Einrichtungshandel werden von Frauen auch mehr vermisst, allerdings auch Buchhandel, sowie Schreibwarenhandel. Männer empfinden stärker für Sport- und Elektronikhandel. Einigkeit zwischen Männern und Frauen besteht beim Friseur (63 Prozent) und beim Optiker (47 Prozent). Auch bei Diskontshops ist der Abstand nur vier Prozentpunkte zugunsten der Damen (41 Prozent zu 45 Prozent). Interessant: Auf die Frage, welches Unternehmen die Befragten am meisten vermissen, sehnen sich nur 17 Prozent nach der SCS. Die Mehrheit (58 Prozent) vermisst gar kein Einkaufszentrum.

Am häufigsten kaufen die befragten Österreicher derzeit übrigens bei Spar, Interspar und Eurospar ein (26 Prozent), gefolgt von Hofer (21 Prozent) und Billa (15 Prozent). Adeg, Sutterlüty und Nah&Frisch verbleiben jeweils mit ein Prozent auf den letzten Plätzen.

Die Sorgen der Österreicher

Bei den Sorgen steht im Vordergrund, dass die Krise noch lange dauern könnte (41 Prozent), die sogar die Sorge um die eigene Familie schlägt (39 Prozent). In beiden Ebenen ist die Sorge bei den Frauen deutlich größer (36 zu 45 bzw. 36 zu 42 Prozent). Auch je älter, desto größer die Sorge um die Dauer der Krise. Um die Familie sorgen sich Alt und Jung jeweils mehr, als die 30- bis 69-jährigen. Diese Gruppe sorgt sich am meisten vor einer allgemeinen Wirtschaftskrise (gesamt 37 Prozent). Dass viele Menschen an Corona sterben (gesamt 22 Prozent) wird vor allem von den Jungen getrieben (31 Prozent). Sich mit dem Virus anzustecken ist eine vornehmlich männliche Sorge der über 70-jährigen, die allerdings weniger vor einem schweren Krankheitsverlauf Sorgen haben, als Frauen. Zwischen den Altersgruppen ist diese Sorge auch relativ ausgeglichen.
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