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Coverstory: Frage des Monats

Österreicher sind Kennzeichnungsfans

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Wie wir bereits in unserer aktuellen Coverstory aufzeigen, ist das Thema Lebensmittelkennzeichnung dank Schummelschinken & Co. so präsent wie schon lange nicht mehr. Die Frage des Monats zeigt klar, dass die Österreicher großes Interesse an Inhaltsstoffen und Nährwertangaben haben.

Denn laut der aktuellen Erhebung von Info Research International sind immerhin 59 Prozent der Befragten die Pläne zur Einführung verpflichtender Nährwertangaben auf den Produkten bekannt. Mit 40 Prozent ist der Anteil jener, die antworteten, von dieser Überlegung noch nichts gehört zu haben, aber dennoch relativ groß. Auf die Thematik aufmerksam gemacht, wünschen sich aber dann doch stattliche 77 Prozent der Umfrageteilnehmer Nährwertangaben verpflichtend auf den Produkten vorzufinden. Lediglich 16 Prozent sind der Meinung, man könne diese Entscheidung getrost den Herstellern überlassen. Mag. Fritz Alexander, Info Research International-Geschäftsführer, bringt seine Einschätzung der Ergebnisse kurz und prägnant auf den Punkt: „Die Befragung zeigt eine klare Konsumentenmeinung auf: Die Österreicher sind Kennzeichnungsfans.“

Schau genau



Dass sich die Österreicher positiv für eine verpflichtende Kennzeichnung aussprechen, spiegelt sich auch in der Antwort auf die Frage nach dem Einkaufsverhalten wider. 57 Prozent der Befragten geben an, beim Einkauf grundsätzlich auf Kalorien, Inhaltsstoffe und dergleichen zu achten. Hier zeigt sich allerdings auch, dass mit 41 Prozent beinahe die Hälfte der Befragten die Angaben auf den Lebensmittelpackungen keines Blickes würdigt. Die Erhebung dieser Frage attestiert außerdem im allgemeinen dem weiblichen Geschlecht ein stärkeres Interesse am Lesen der Nährwertangaben (63 %), denn im Vergleich dazu achten nur 51 Prozent der Männer auf die entsprechenden Informationen.

Herkunft wichtig



Neben der Frage nach der Beachtung der Produktinformationen, wurde auch erhoben, welche Rolle Hersteller und Herkunftsland beim Einkauf für die Befragten spielen. 65 Prozent der Umfrageteilnehmer klassifizierten diese Faktoren als „sehr wichtig“, 24 Prozent als „eher wichtig“ und 7 Prozent als „eher nicht wichtig“. Nur zwei Prozent der Befragten gaben zu Protokoll, dass es „überhaupt nicht wichtig“ ist, wer das Produkt herstellt und woher es kommt.
Was die Umfrage in jedem Fall deutlich auf den Punkt bringt ist, dass das Thema Kennzeichnung bereits zum Erhebungszeitpunkt Mitte Juli stark im Bewusstsein der Österreicher verankert war und wohl in nächster Zeit aufgrund der aktuellen Entwicklungen noch mit steigendem Interesse zu rechnen sein wird.

® Info Research International
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