Österreichische Kontrollbank: Zwei Milliarden...
 
Österreichische Kontrollbank

Zwei Milliarden Euro für Exporteure

nattanan23 - Pixabay
Die revolvierenden Kredite sollen in erster Linie der Standortsicherung und Fortführung des Betriebs dienen.
Die revolvierenden Kredite sollen in erster Linie der Standortsicherung und Fortführung des Betriebs dienen.

OeKB und Finanzministerium reagieren auf CoViD-19-Auswirkungen und stellen heimischen Exporteuren zusätzliche Kreditmittel zur Verfügung.

Ab sofort können Exportunternehmen mit Unterstützung ihrer Hausbank einen Kreditrahmen in Höhe von zehn Prozent (Großunternehmen) beziehungsweise 15 Prozent (KMU) ihres Exportumsatzes bei der Österreichischen Kontrollbank (OeKB) beantragen. Dabei ist es nicht notwendig, bei der OeKB Kunde zu sein und ob ein etwaiger bestehender Kreditrahmen bereits ausgeschöpft ist.

Fokus auf Standortsicherung

Helmut Bernkopf ist im Vorstand der OeKB für den Bereich Export Services zuständig: "Die OeKB ist seit ihrer Gründung eine verlässliche Partnerin der heimischen Exporteure. Besonders in herausfordernden Zeiten gilt es zu fokussieren und rasch und unbürokratisch der heimischen Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Österreich ist eine Exportnation. Es geht daher um die Standort- und Arbeitsplatzsicherung in unserem Land. Nun gemeinsam mit dem Finanzministerium Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag zu leisten ist Teil unseres Selbstverständnisses."

Insgesamt stellt die OeKB eine Unterstützung in Höhe von zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Die Finanzierungen sind vorerst auf zwei Jahre befristet mit der Möglichkeit, diese danach zu verlängern. Voraussetzung für den Erhalt des Betriebsmittelkredits ist eine bestehende Exporttätigkeit und der Nachweis, dass das Unternehmen bis zum Start der CoViD-19-Auswirkungen in Österreich wirtschaftlich gesund war.
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