Österreichische Post: Auch 2022 konstant hohe...
 
Österreichische Post

Auch 2022 konstant hohe Paketmengen

Post AG

Die Österreichische Post hat im Vorjahr 182 Millionen Pakete transportiert, das entspricht der Menge von 2021. Für 2023 wird wieder Wachstum erwartet.

Laut Handelsverband musste der österreichische Onlinehandel im Jahr 2022 erstmals ein Absatzminus verkraften – und zwar um drei Prozent (real). Bei der Österreichischen Post, die auch aus dem Ausland nach Österreich versendete Pakete transportiert, hat man von einem Rückgang jedoch nichts bemerkt. Laut Post wurden vom heimischen Marktführer im Vorjahr "erneut konstant hohe Paketmengen transportiert" – und das ganz ohne Lockdowns, die in den Jahren 2020 und 2021 für einen extremen E-Commerce-Boom gesorgt hatten.

Weiteres Wachstum erwartet

"Nach einem Rückgang der Paketmengen um fünf Prozent im ersten Halbjahr, war das zweite Halbjahr mit einem Zuwachs von rund zwei Prozent schon wieder deutlich positiv. Mit insgesamt 182 Millionen transportierten Paketen hat die Post damit das Niveau des guten Vorjahres erreicht", heißt es vom Unternehmen. "Für 2023 erwartet die Post eine Fortsetzung des sich im zweiten Halbjahr abgezeichneten Trends und rechnet mit steigenden Paketmengen im niedrigen einstelligen Prozentbereich."

Investitionsprogramm

"Im vergangenen Jahr ist unser Investitionsprogramm voll zum Tragen gekommen. Wir haben diese Paketmengen nicht nur mit höchster Qualität verarbeitet und unsere Laufzeitversprechen eingehalten, sondern durch zusätzliche Kapazitäten auch für eine Entlastung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesorgt", erklärt Peter Umundum, Vorstandsdirektor für Paket & Logistik, Österreichische Post AG.

An einem Durchschnittstag im Jahr 2022 hat die Post österreichweit über 600.000 Pakete transportiert, im Dezember stieg diese Zahl an mehreren Tagen auf über eine Million Pakete. Der Tageshöchstwert wurde mit 1,3 Millionen transportierten Paketen erreicht. "Durch den Ausbau unserer Kapazitäten, der Modernisierung unseres Fuhrparks und zusätzlichem Personal sind wir in der Lage, auch so hohe Paketmengen erfolgreich, schnell und mit hoher Qualität zu verarbeiten", meint Umundum. Für die Bewältigung der Sendungsmengen im Dezember hatte die Post fast 1.400 zusätzliche Arbeitskräfte im Einsatz.

Kürzlich hatte Post-Chef Georg Pölzl bekannt gegeben, dass auch die Paketstationen deutlich ausgebaut werden sollen. Ziel sei es, in Ballungsräumen alle 700 Meter eine Empfangsstation anzubieten. Derzeit gibt es österreichweit rund 400 dieser Standorte.
stats