ManpowerGroup: Optimismus am Arbeitsmarkt?
 
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Optimismus am Arbeitsmarkt?

ManpowerGroup (Arbeitsmarktbarometer Q2/2017, S. 1)
Österreichs Arbeitgeber vernehmen für den Zeitraum April bis Juni 2017 positive Signale am Arbeitsmarkt © ManpowerGroup (Arbeitsmarktbarometer Q2/2017, S. 1)
Österreichs Arbeitgeber vernehmen für den Zeitraum April bis Juni 2017 positive Signale am Arbeitsmarkt © ManpowerGroup (Arbeitsmarktbarometer Q2/2017, S. 1)

Das aktuelle Arbeitsmarktbarometer der ManpowerGroup zeigt an, dass Österreichs Arbeitgeber für den Zeitraum April bis Juni 2017 positive Signale am Arbeitsmarkt vernehmen.

Ein paar Zahlen aus der wie gewohnt sehr ausführlichen Darstellung: 12 Prozent der befragten 752 Unternehmen planen, neue Mitarbeiter einzustellen. Nur 5 Prozent kalkulieren, Personal abzubauen. Und 81 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, den Personalstand unverändert zu lassen. Daraus ergibt sich ein Netto-Beschäftigungsausblick – jene Kennziffer, die die Differenz zwischen positiver und negativer Erwartungshaltung der befragten Unternehmen widerspiegelt – von +7 %. Bereinigt man den Beschäftigungsausblick um saisonale Schwankungen , dann liegt er bei +5 %. Die Einstellungsabsichten verringern sich zwar um 2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal, legen jedoch im Jahresvergleich um 4 Prozentpunkte zu.

„Für Österreichs Jobmotor ist es extrem wichtig, dass sich der optimistische Beschäftigungsausblick des Jahresauftakts auch im zweiten Quartal fortsetzt. Besonders erfreulich ist die Prognose aus den Bundesländern: Kärnten erwartet für das zweite Quartal den stärksten Arbeitsmarkt seit zehn Jahren. In Oberösterreich prognostizieren die Personalverantwortlichen den aktivsten Arbeitsmarkt seit acht Jahren, und auch in der Steiermark können sich Jobsuchende über den besten Ausblick seit sieben Jahren freuen“, erklärt Erich Pichorner, Geschäftsführer der ManpowerGroup Österreich.

Verbesserte Beschäftigungsabsichten im Handel

Im Quartalsvergleich verbessern sich die Beschäftigungsabsichten in sechs der zehn Wirtschaftssektoren. Das stärkste Wachstum gegenüber dem ersten Quartal 2017 wird im Bereich Bergbau & Rohstoffgewinnung mit plus 10 Prozentpunkten berichtet. Im Sektor Öffentliche Hand & Soziales verbessert sich der Ausblick um 5 Prozentpunkte, und im Handel um 4 Prozentpunkte. In vier Sektoren verringert sich das Personalwachstum gegenüber dem Vorquartal. Am stärksten zeigt sich dies im Sektor Land- und Forstwirtschaft mit einer Verschlechterung um 16 Prozentpunkte. Und sowohl im Sektor Finanzwesen & Dienstleistungen als auch in der Sachgütererzeugung verliert der Ausblick jeweils um 4 Prozentpunkte.

Für mehr Informationen kann man die Studie unter diesem Link einsehen.
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