Oster-Lockdown: Kein Spielzeug zu Ostern?
 
Renate Köppel/Pixabay

Der erste Entwurf zum bevorstehenden Ost-Lockdown über Ostern sieht scharfe Maßnahmen vor. Sortimentsbeschränkungen und Click&Collect-Verbote stehen im Raum.

Vergangene Woche haben sich Wien, Niederösterreich und das Burgenland auf einen harten Lockdown über Ostern ab dem 1. April geeinigt. Das bedeutet, 24/7-Ausgangsbeschränkungen, Einschränkung der sozialen Kontakte und alle Geschäfte wieder zu, mit den bekannten Ausnahmen: Lebensmittelhandel, Apotheken oder Tiernahrungshandel. Doch damit nicht genug. In einem ersten Entwurf zur Verordnung sind nun auch strikte Sortimentsbeschränkungen verankert. Das heißt, der Handel darf nur Produkte anbieten, die dem "typischen Warensortiment" entsprechen. Supermärkte dürfen demnach nur Lebensmittel verkaufen, nicht aber Spielzeug, Kleidung, Blumen oder Elektrogeräte - eine Regel, die schon im ersten Lockdown vorgesehen war, aber für Probleme sorgte und zum Teil nicht umgesetzt wurde.

Darüber hinaus stehen Einschränkungen bei Click&Collect und Takeaway im Raum. Aus der Wirtschaftskammer heißt es nun aber auf Anfrage von Hotel&Touristik, dass der Punkt zum Takeaway bereits nachverhandelt und aus der Verordnung herausgenommen wurde - eine Erleichterung für die Gastronomie. Laut einem WKÖ-Sprecher gibt es die Zusage aus der Politik, dass zu diesem Punkt auch nicht mehr nachverhandelt werden wird. Bei den anderen Maßnahmen ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die finale Verordnung soll heute im Laufe des Tages vorliegen.
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