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Porsche vernetzt Auto mit Blockchain

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So soll etwa die Ver- und Entriegelung des Fahrzeugs per App erfolgen. Partner ist das Berliner Startup Xain.

Mit Hilfe der Blockchain-Technologie will Porsche seine Autos künftig stärker vernetzen. Das Fahrzeug wird dabei Teil der Anwendung mittels Blockchain, die ein verteiltes Protokoll für Daten-Transaktionen darstellt. Derzeit wird eine Umsetzung in Partnerschaft mit dem Berliner Startup Xain getestet, um in Zukunft etwa die Ver- und Entriegelung des Fahrzeugs per App zu ermöglichen. Das Öffnen und Abschließen des Autos per App könnte damit sechs Mal schneller erfolgen. Auch zeitlich befristete Zutrittsberechtigungen können mit der Technologie vergeben, ebenso Daten besser erfasst werden. Dies könnte zur Verbesserung autonomer Fahrfunktionen führen. Zudem werden Aktivitäten in der Blockchain dokumentiert und für alle beteiligten Partner einsehbar. Zur Umsetzung hat man den Partner Xain durch den „Porsche Innovation Contest“ gewonnen: Das Startup hat sich im Sommer 2017 gegen 100 Mitbewerber durchgesetzt. Derzeit wird an weiteren Anwendungsfällen gearbeitet, beispielsweise in den Bereichen Laden und Parken.

Oliver Döring, Finanzstratege bei Porsche, sieht in der Anwendung enormes Potenzial für das Unternehmen: „Wir können damit Daten schneller und sicherer übertragen und unseren Kunden so in Zukunft noch mehr Komfort bieten, sei es beim Laden, Parken oder um Dritten, wie etwa einem Paketzusteller, temporären Zugang zum Fahrzeug zu gewährleisten. Wir übersetzen die innovative Technologie direkt in Kundennutzen.“
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