Creditreform: Positive Impulse für den Arbeit...
 
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Positive Impulse für den Arbeitsmarkt

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Personalentwicklung 2010 bis 2019 © Creditreform
Personalentwicklung 2010 bis 2019 © Creditreform

Die Creditreform Wirtschafts- und Konjunkturforschung hat im Frühjahr 2019 zirka 1.700 österreichische Klein- und Mittelunternehmen nach der aktuellen Personalentwicklung und den Ausblicken für die kommenden sechs Monate befragt.

Diese KMU-Umfrage zeigt ein leicht ins Positive neigende differenziertes Bild. Der Beschäftigungsbeitrag, den der österreichische Mittelstand hat in den letzten Wochen geleistet hat, ist positiv, liegt aber unter dem Vorjahresergebnis. Der Saldo aus mehr Personal und weniger Personal erzielte plus 8,1 Prozent (2018: plus 12,6 Prozent). So stellten 21,1 Prozent der Befragten neue Mitarbeiter ein (Vorjahr: 24,6 Prozent), während sich bei 13,0 Prozent die Zahl der Beschäftigten verringerte (Vorjahr: 12,0 Prozent).

Im Durchschnitt hat in allen vier Hauptwirtschaftsbereichen jeder fünfte Betrieb zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. So auch bei der Bauwirtschaft (19,1 Prozent; Vorjahr: 14,8 Prozent), was einerseits der Jahreszeit geschuldet ist, andererseits hat sich dort allerdings auch bei jedem fünften Betrieb (20,6 Prozent; Vorjahr: 22,2 Prozent) der Personalstock verringert; der Beschäftigungssaldo erreichte hier minus 1,5 Prozent (Vorjahr: minus 7,4 Prozent). Dennoch ist die Baubranche der einzige Wirtschaftsbereich, bei dem sich der Personalsaldo im Vergleichszeitraum verbessert hat.

In den kommenden Wochen werde die Beschäftigung im Mittelstand weiter zunehmen, so Creditreform in einer Aussendung, jedoch halten sich die Unternehmen mehr zurück als vor einem Jahr. Der Erwartungssaldo beträgt heuer plus 15,5 Prozent, nach plus 22,1 Prozent im Jahr zuvor. Derzeit möchte jeder vierte Betrieb (23,4 Prozent; 2018: 26,7 Prozent) neue Mitarbeiter einstellen. Nur 7,9 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich ihr Personalstock verringern wird (2018: 4,6 Prozent). Am einstellungsfreudigsten zeigt sich aktuell die Baubranche. Die niedrigsten Salden zeigen der Handel (plus 11,5 Prozent; Vorjahr: plus 7,2 Prozent), der jedoch als einziger sein Vorjahresergebnis verbesserte, und die Dienstleistungsbranche (plus 11,7 Prozent; Vorjahr: plus 25,8 Prozent).

Zukünftige Personalentwicklung © Creditreform
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Zukünftige Personalentwicklung © Creditreform
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